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	<title>TravelBlog : Corinne Burri &#038; Gereon Wagener - Projektreise durch Afrika und Asien. Let's Help - Für Menschen, die unsere Hilfe brauchen</title>
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	<description>Unsere Projektreise durch Afrika und Asien</description>
	<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 15:14:52 +0000</pubDate>
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		<title>An der Grenze in Poipet wird alles gehandelt – auch Kinder</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 11:46:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinne &#38; Gereon</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>

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		<description><![CDATA[Goutte d’Eau – effektive Hilfe für Straßenkinder und Opfer des Kinderhandels
Bericht aus Poipet 




Noch bis vor wenigen Jahren war der kambodschanische Grenzort Poipet ein kleines, unbedeutendes Nest, das kaum jemand kannte. Doch dann kamen die Spielkasinos, die aus Poipet binnen kurzer Zeit ein Eldorado für Glücksspieler, Touristen, thailändische Geschäftsleute und Händler machten. Aus allen Teilen des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinder-arbeiten-an-der-grenze-in-poipet.jpg" title="kinder-arbeiten-an-der-grenze-in-poipet.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinder-arbeiten-an-der-grenze-in-poipet.jpg','kinder-arbeiten-an-der-grenze-in-poipet.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/goutte-deau-poipet.jpg" title="goutte-deau-poipet.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/goutte-deau-poipet.jpg','goutte-deau-poipet.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/wurde-zuvor-verschleppt-lebt-heute-bei-goutte-deau.jpg" title="wurde-zuvor-verschleppt-lebt-heute-bei-goutte-deau.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/wurde-zuvor-verschleppt-lebt-heute-bei-goutte-deau.jpg','wurde-zuvor-verschleppt-lebt-heute-bei-goutte-deau.jpg',event,300,75)"></a>Goutte d’Eau – effektive Hilfe für Straßenkinder und Opfer des Kinderhandels</font></font></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><em><font size="2"><font face="Arial">Bericht aus Poipet</font></font></em><span><font size="2"><font face="Arial"> </font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/akrobatikkurse-bei-goutte-deau-poipet.jpg" title="akrobatikkurse-bei-goutte-deau-poipet.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/akrobatikkurse-bei-goutte-deau-poipet.jpg','akrobatikkurse-bei-goutte-deau-poipet.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinder-arbeiten-an-der-grenze-in-poipet.jpg" title="kinder-arbeiten-an-der-grenze-in-poipet.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinder-arbeiten-an-der-grenze-in-poipet.jpg','kinder-arbeiten-an-der-grenze-in-poipet.jpg',event,300,75)"></a></font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><span><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/akrobatikkurse-bei-goutte-deau-poipet.jpg" title="akrobatikkurse-bei-goutte-deau-poipet.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/akrobatikkurse-bei-goutte-deau-poipet.jpg','akrobatikkurse-bei-goutte-deau-poipet.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinder-arbeiten-an-der-grenze-in-poipet.jpg" title="kinder-arbeiten-an-der-grenze-in-poipet.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinder-arbeiten-an-der-grenze-in-poipet.jpg','kinder-arbeiten-an-der-grenze-in-poipet.jpg',event,300,75)"><img align="absMiddle" width="524" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinder-arbeiten-an-der-grenze-in-poipet.jpg" alt="kinder-arbeiten-an-der-grenze-in-poipet.jpg" height="325" style="width: 524px; height: 325px" title="kinder-arbeiten-an-der-grenze-in-poipet.jpg" /></a></font></font></span></font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><span></span></font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><span></span>Noch bis vor wenigen Jahren war der kambodschanische Grenzort Poipet ein kleines, unbedeutendes Nest, das kaum jemand kannte. Doch dann kamen die Spielkasinos, die aus Poipet binnen kurzer Zeit ein Eldorado für Glücksspieler, Touristen, thailändische Geschäftsleute und Händler machten. Aus allen Teilen des Landes strömten die Menschen herbei, in der Hoffnung, Arbeit zu finden und ein besseres Leben führen zu können. Die meisten von ihnen wurden bitter enttäuscht. Die Slumgebiete der Stadt wachsen von Tag zu Tag, die Armut ist gewaltig und viele Menschen kämpfen ums Überleben. </font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"> </font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"><br />
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<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span><span><font size="2"><font face="Arial">Aufgrund der extremen Armut sind alle Familienmitglieder gezwungen zu arbeiten und Geld nach Hause zu bringen – auch die Kinder. Sie sammeln Müll, schleppen Holzkarren mit Koffern, Lebensmitteln oder Haushaltswaren über die Grenze, betteln oder werden als Schmuggler eingesetzt. Die Kinder von Poipet sind in Gefahr, denn mittlerweile gilt die Stadt als eine Drehscheibe des Menschenhandels in Südostasien. </font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"> </font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"><br />
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<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span><span><font size="2"><font face="Arial">Vor allem kambodschanische und vietnamesische Kinder werden über die Grenze nach Thailand verschleppt. Dort sind die Kinder tagtäglich Gewalt und Misshandlungen ausgesetzt. Pädophile Touristen dürfen sich für wenig Geld an ihnen vergnügen. Nur jene Kinder, die von der thailändischen Polizei aufgegriffen werden, haben eine Chance, in ihre Heimat zurückzukommen. Da viele Kinder jedoch bereits im jungen Alter verschleppt werden, haben sie oftmals keine Erinnerungen mehr, woher sie stammen. </font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"> </font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"><br />
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<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span><span><font size="2"><font face="Arial">Trotz der lauernden Gefahren der Menschenhändler und kriminellen Banden sind viele Familien darauf angewiesen, dass ihre Kinder an der Grenze arbeiten und Geld verdienen. Über 70 Prozent aller Kinder an der Grenze in Poipet sind nie zur Schule gegangen oder haben diese nach kurzer Zeit abgebrochen. Die Schulausbildung der Kinder bleibt angesichts der Not der Menschen meist auf der Strecke. Dies gilt auch für die meisten Familien von Kbal Spean, einem der größten Slumgebiete von Poipet, in dem auch der zwölfjährige Vuthy mit seiner Mutter und seinen drei Geschwistern lebt. Vor zehn Jahren kam die Familie aus der Provinzstadt Battambang nach Poipet in der Hoffnung auf gutbezahlte Arbeit und ein besseres Leben. Wie auch die meisten anderen Familien, die nach Poipet ziehen, landete die alleinstehende Mutter mit ihren Kindern in den Slums der Grenzstadt. Heute wohnen sie in einer einfachen aus Bambus und Plastikplanen gebauten Hütte, die von Müll und Dreck umgeben ist. Während der Regenzeit gleicht das Slum einer einzigen Kloake. </font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"> </font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"><br />
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<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span><span><font size="2"><font face="Arial">Um Geld für die Familie zu verdienen, arbeitet Vuthy mit seinen Geschwistern an der Grenze als Lastenträger. Tag für Tag schleppen sie in der sengenden Hitze die schweren Holzkarren mit Gütern beladen über die Grenze. Am Ende des Tages haben sie dafür knapp einen Euro verdient. </font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"> </font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span><span><font size="2"><font face="Arial">Die Sozialarbeiter von Goutte d’Eau kennen die Schwierigkeiten und Nöte der Familien, die in den Armenvierteln Poipets wohnen nur zu gut. Zweimal am Tag gehen sie durch die Slums und an die Grenze. Sie besuchen Familien, deren Kinder durch Goutte d’Eau unterstützt werden und halten vor allem auch Ausschau nach Kindern, die auf der Straße herumlungern und die stark gefährdet sind, verschleppt zu werden. </font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"> </font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"><br />
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<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span><span><font size="2"><font face="Arial">Die 1999 in Poipet gegründete Organisation Goutte d’Eau hat ein ausgeklügeltes und praxisorientiertes, mehrstufiges Modell zur Rettung, Stärkung und Unterstützung von Kindern entwickelt, die verschleppt und missbraucht wurden oder schutzlos auf der Straße leben. </font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"> </font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"><br />
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<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinder-arbeiten-an-der-grenze-in-poipet.jpg" title="kinder-arbeiten-an-der-grenze-in-poipet.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinder-arbeiten-an-der-grenze-in-poipet.jpg','kinder-arbeiten-an-der-grenze-in-poipet.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/goutte-deau-poipet.jpg" title="goutte-deau-poipet.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/goutte-deau-poipet.jpg','goutte-deau-poipet.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="444" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/goutte-deau-poipet.jpg" alt="goutte-deau-poipet.jpg" height="178" style="width: 444px; height: 178px" title="goutte-deau-poipet.jpg" /></a></font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial">Die Organisation betreibt nahe der Grenze ein <strong>Drop-In Centre</strong>, in dem Straßenkinder Schutz finden. Von sieben Uhr morgens bis neun Uhr abends kommen rund 60 Kinder täglich ins Drop-In Centre. Ihre Eltern arbeiten als Tagelöhner in Thailand und haben keine Zeit, sich um ihre Schützlinge zu kümmern. Auf der Straße wären diese Kinder hilflos den kriminellen Banden und Schleppern ausgeliefert. Mit spielerischen und lerntechnischen Elementen werden die Kinder im Drop-In Centre von Goutte d’Eau unterrichtet und zweimal täglich mit einer warmen Mahlzeit verpflegt. Abends, wenn die Eltern von der Arbeit aus Thailand zurückkehren, gehen die meisten Kinder wieder nach Hause. Nur einige wenige, die kein Zuhause haben, dürfen im Drop-In Centre übernachten. </font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"> </font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"><br />
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<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span><span><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/wurde-zuvor-verschleppt-lebt-heute-bei-goutte-deau.jpg" title="wurde-zuvor-verschleppt-lebt-heute-bei-goutte-deau.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/wurde-zuvor-verschleppt-lebt-heute-bei-goutte-deau.jpg','wurde-zuvor-verschleppt-lebt-heute-bei-goutte-deau.jpg',event,300,75)"><img align="right" width="486" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/wurde-zuvor-verschleppt-lebt-heute-bei-goutte-deau.jpg" alt="wurde-zuvor-verschleppt-lebt-heute-bei-goutte-deau.jpg" height="306" style="width: 486px; height: 306px" title="wurde-zuvor-verschleppt-lebt-heute-bei-goutte-deau.jpg" /></a>Etwas außerhalb von Poipet betreibt Goutte d’Eau ein Kinderschutzzentrum mit zahlreichen Einrichtungen. Kinder, die bereits für mindestens sechs Wochen regelmäßig an den Programmen des Drop-In Centres teilgenommen haben, können in der Schule des Zentrums am Unterricht teilnehmen. Hierbei handelt es sich um eine <strong>Vorschule</strong>, in der zurzeit 276 Kinder auf die Aufnahme in staatliche Schulen vorbereitet werden. </font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"> </font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"><br />
 </font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span><span><font size="2"><font face="Arial">Im <strong>Reception Home</strong> werden Kinder aufgenommen, die zuvor nach Thailand verschleppt und von der Polizei nach Kambodscha zurückgebracht wurden. Die 45 Kinder im Alter von 6-13 Jahren werden von Hausmüttern betreut. „Auf diese Kinder müssen wir besonders aufpassen“, erklärt Yann Grandin, der zuständige Projektkoordinator. „Schon mehrfach sind Schlepper gekommen, die sich als Eltern ausgegeben haben und die die Kinder angeblich nach Hause holen wollten.“ Die Kinder bleiben im Schutz der Organisation, bis jeder einzelne Verschleppungsfall geklärt ist. </font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"> </font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"><br />
 </font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span><span><font size="2"><font face="Arial"><span><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/akrobatikkurse-bei-goutte-deau-poipet.jpg" title="akrobatikkurse-bei-goutte-deau-poipet.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/akrobatikkurse-bei-goutte-deau-poipet.jpg','akrobatikkurse-bei-goutte-deau-poipet.jpg',event,300,75)"></a></font></font></span></font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><span></span></font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><span></span>Im <strong>Rehabilitation Home</strong> des Zentrums werden drogenabhängige Straßenkinder für jeweils sechs Monate aufgenommen. Ziel der Einrichtung ist es, dass die Kinder von den Drogen loskommen und für ihr Leben eine neue Perspektive erhalten. Während der sechs Monate nehmen die Kinder an professionellen Theater-, Tanz-, Akrobatikworkshops teil. Sie kreieren ein eigenes Theaterstück, für das sie sämtliche Kostüme, Masken sowie Bühnenelemente selber <span><font size="2"><font face="Arial"><span><font size="2"><font face="Arial"><span><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/akrobatikkurse-bei-goutte-deau-poipet.jpg" title="akrobatikkurse-bei-goutte-deau-poipet.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/akrobatikkurse-bei-goutte-deau-poipet.jpg','akrobatikkurse-bei-goutte-deau-poipet.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="213" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/akrobatikkurse-bei-goutte-deau-poipet.jpg" alt="akrobatikkurse-bei-goutte-deau-poipet.jpg" height="323" style="width: 213px; height: 323px" title="akrobatikkurse-bei-goutte-deau-poipet.jpg" /></a></font></font></span></font></font></span></font></font></span>herstellen müssen. Das Hauptziel ist, dass die Kinder durch eigene Kraft etwas erreichen, auf das sie stolz sein können. </font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"> </font></font></span></p>
<p><span><font size="2"><font face="Arial"><span><font size="2"><font face="Arial"><span><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/akrobatikkurse-bei-goutte-deau-poipet.jpg" title="akrobatikkurse-bei-goutte-deau-poipet.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/akrobatikkurse-bei-goutte-deau-poipet.jpg','akrobatikkurse-bei-goutte-deau-poipet.jpg',event,300,75)"></a></font></font></span></font></font></span>„Zum Abschluss des Kurses zieht die Gruppe auf das Land, um in abgelegenen Dörfern mit ihrem Theaterstück auf die vielseitigen Gefahren der Kinder an der Grenze aufmerksam zu machen“, erklärt Yann Grandin. Die Vorführungen sind für alle beteiligten Kinder von enormen Vorteil. Die Kinder in den Dörfern erfahren von den Problemen der Straßenkinder, die ihrerseits durch ihre Aufführungen und den großen Applaus Respekt und Anerkennung erhalten. „Das erste Mal in ihrem Leben dürfen sie erfahren, dass Menschen zu ihnen aufschauen“, erläutert der Projektkoordinator. </font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"> </font></font></span></p>
<p><span><font size="2"><font face="Arial">Kinder, die erfolgreich am Rehabilitationsprogramm von Goutte d’Eau teilgenommen haben, jedoch keine Familien haben, zu denen sie zurückkehren können, werden im <strong>Residential Home</strong> aufgenommen. Sie alle besuchen die öffentliche Schule und werden so lange im Schutz der Organisation bleiben, bis sie verlässlich auf eigenen Füßen stehen können. </font></font></span></p>
<p><span></span><span><font size="2"><font face="Arial"><font size="2"><font face="Arial"><em><span>Anmerkung: Sämtliche Namen der Kinder sind geändert.</span></em><span></span></font></font><span><font size="2"><font face="Arial"> </font></font></span></font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"> </font></font></span></p>
<p><span></span></p>
<p><span></span><span><font size="2"><font face="Arial"><u><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Weitere Informationen über die Organisation via Let’s help oder direkt unter:<br />
</font></span></u><strong><span style="font-size: 8pt" lang="FR"><font face="Arial">Damnok Toek (Goutte d’Eau) Poipet<br />
</font></span></strong><span style="font-size: 8pt" lang="FR"><font face="Arial">Kontakt: Yann Grandin<br />
</font></span><span style="font-size: 8pt" lang="FR"><font face="Arial">Adresse: Samarkum, Palelai Village, Poipet, Banteay Meanchey Province, Cambodia<br />
</font></span><span style="font-size: 8pt" lang="FR"><font face="Arial">Telefon: +855 54 394104<br />
</font></span><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Mobil: +855 12 988520<br />
</font></span><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">e-Mail: </font><a href="mailto:alison@uddamisoftwareservices.com"><span style="color: windowtext"><font face="Arial">yann@gouttedeau.org</font></span></a><font face="Arial"> oder </font><a href="mailto:poipet@gouttedeau.org"><span style="color: windowtext"><font face="Arial">poipet@gouttedeau.org</font></span></a><font face="Arial"><br />
</font></span><font face="Arial"><span style="font-size: 8pt">Website: </span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><a href="http://www.gouttedeau.org/"><span style="color: windowtext" lang="DE">www.gouttedeau.org </span></a></span><span style="font-size: 8pt"><span> </span></span></font></font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"> </font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"><font face="Arial"><span style="font-size: 8pt"><span></span></span></font></p>
<p></font></font></span></p>
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		</item>
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		<title>Wenn Armut und AIDS zusammentreffen</title>
		<link>http://lets-help.org/travelblog/?p=159</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 11:38:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinne &#38; Gereon</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>

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	<category>empfängnisverhütung</category>
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		<description><![CDATA[Im Müll aufgewachsen – Kinder vom Smoky Mountain 
Bericht aus Phnom Penh











Ein Müllberg bis zum Horizont. Beißender Gestank vermischt sich mit dem schwarzen Qualm brennender Abfälle. Die Mittagssonne steht senkrecht über der zentralen Mülldeponie von Phnom Penh, die von den Menschen „Smoky Mountain“ getauft wurde. Schon von weit her kann man den rauchenden Berg erkennen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinder-arbeiten-auf-der-zentralen-mulldeponie-von-phnom-penh.jpg" title="kinder-arbeiten-auf-der-zentralen-mulldeponie-von-phnom-penh.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinder-arbeiten-auf-der-zentralen-mulldeponie-von-phnom-penh.jpg','kinder-arbeiten-auf-der-zentralen-mulldeponie-von-phnom-penh.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinder-auf-smoky-mountain-der-mulldeponie-von-phnom-penh.jpg" title="kinder-auf-smoky-mountain-der-mulldeponie-von-phnom-penh.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinder-auf-smoky-mountain-der-mulldeponie-von-phnom-penh.jpg','kinder-auf-smoky-mountain-der-mulldeponie-von-phnom-penh.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/ruangs-familie.jpg" title="ruangs-familie.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/ruangs-familie.jpg','ruangs-familie.jpg',event,300,75)"></a>Im Müll aufgewachsen – Kinder vom Smoky Mountain </font></font></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><em><font size="2"><font face="Arial">Bericht aus Phnom Penh</font></font></em></p>
<p><span><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinder-arbeiten-auf-der-zentralen-mulldeponie-von-phnom-penh.jpg" title="kinder-arbeiten-auf-der-zentralen-mulldeponie-von-phnom-penh.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinder-arbeiten-auf-der-zentralen-mulldeponie-von-phnom-penh.jpg','kinder-arbeiten-auf-der-zentralen-mulldeponie-von-phnom-penh.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="474" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinder-arbeiten-auf-der-zentralen-mulldeponie-von-phnom-penh.jpg" alt="kinder-arbeiten-auf-der-zentralen-mulldeponie-von-phnom-penh.jpg" height="320" style="width: 474px; height: 320px" title="kinder-arbeiten-auf-der-zentralen-mulldeponie-von-phnom-penh.jpg" /></a></font></font></span></p>
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<p><span><font size="2"><font face="Arial">Ein Müllberg bis zum Horizont. Beißender Gestank vermischt sich mit dem schwarzen Qualm brennender Abfälle. Die Mittagssonne steht senkrecht über der zentralen Mülldeponie von Phnom Penh, die von den Menschen „Smoky Mountain“ getauft wurde. Schon von weit her kann man den rauchenden Berg erkennen. Hunderte Familien arbeiten Tag und Nacht auf der Mülldeponie. Die meisten von ihnen leben in den Slums rund um Smoky Mountain. Es gibt kein Wasser, keinen Strom und keine Toiletten. Die hygienischen Bedingungen sind katastrophal. Kleinkinder krabbeln durch den Müll – sie kennen es nicht anders. </font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial">Hier werden sie groß. </font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span><span><font size="2"><font face="Arial">Langsam und behutsam schreitet Roeung Sarom durch den Unrat. Mit jedem Schritt vertreibt er Unmengen von Fliegen, die in kleinen schwarzen Wolken davonschwirren. In seiner Hand hält der Zehnjährige einen Eisenhaken, mit dem er die frisch angelieferten Müllbeutel aufreißt und durchwühlt. Alles wird untersucht und aussortiert - Plastik, Eisen, Aluminium, Glas, Kleidung und Essensreste bis hin zu Mangokernen, die gesammelt werden, um sie als Saatgut weiterzuverkaufen. Roeung ist eines der vielen Kinder, die tagtäglich auf dem Smoky Mountain arbeiten. Unter ihnen herrscht ein regelrechter Konkurrenzkampf und jeder hofft, dass er die besten Abfälle ergattern kann. „Letzte Woche hat jemand ein Goldkettchen gefunden und konnte dieses für viel Geld verkaufen,“ berichtet der kleine Roeung.</p>
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<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span><span><font size="2"><font face="Arial">Roeung wohnt mit seiner Mutter und seinen drei Geschwistern in einer kleinen, mit Palmblättern gedeckten Holzhütte am Rande von Smoky Mountain. Seinen Vater hat er nie kennen gelernt. Dieser verstarb an AIDS als Roeung zwei Monate alt war. Auch seine Mutter Arth und er selbst sind HIV-positiv.</p>
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<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span><span><font size="2"><font face="Arial">Regelmäßig wird die Familie von Amon Chorn, einer Sozialarbeiterin des Don Bosco Children Funds, besucht. Aufmerksam wurde sie auf die Familie, als Arth schwer krank war und für Wochen ihre Kinder nicht mehr ernähren konnte. „Arth war in einem schlimmen Zustand und brauchte dringend medizinische Hilfe“, erläutert die Sozialarbeiterin. Der Don Bosco Children Fund unterstützt seitdem die Familie und ermöglicht den drei Kindern die Schulausbildung. Einmal im Monat wird die Familie zusätzlich mit einem Verpflegungspaket mit wichtigen Grundnahrungsmitteln sowie mit Seife, Zahnpasta und Waschmittel versorgt, da das wenige Geld, das der Familie zur Verfügung steht, gerade einmal für Reis und ein wenig Gemüse reicht.<br />
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<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinder-arbeiten-auf-der-zentralen-mulldeponie-von-phnom-penh.jpg" title="kinder-arbeiten-auf-der-zentralen-mulldeponie-von-phnom-penh.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinder-arbeiten-auf-der-zentralen-mulldeponie-von-phnom-penh.jpg','kinder-arbeiten-auf-der-zentralen-mulldeponie-von-phnom-penh.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinder-auf-smoky-mountain-der-mulldeponie-von-phnom-penh.jpg" title="kinder-auf-smoky-mountain-der-mulldeponie-von-phnom-penh.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinder-auf-smoky-mountain-der-mulldeponie-von-phnom-penh.jpg','kinder-auf-smoky-mountain-der-mulldeponie-von-phnom-penh.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="522" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinder-auf-smoky-mountain-der-mulldeponie-von-phnom-penh.jpg" alt="kinder-auf-smoky-mountain-der-mulldeponie-von-phnom-penh.jpg" height="330" title="kinder-auf-smoky-mountain-der-mulldeponie-von-phnom-penh.jpg" /></a>Seit zwei Jahren erhält die Mutter antiretrovirale Medikamente in einem staatlichen Krankenhaus. Auch wenn sich Arths Gesundheitszustand seitdem deutlich verbessert hat, ist sie heute immer noch zu schwach, um den ganzen Tag auf der Mülldeponie zu arbeiten. Die 43-jährige Mutter ist sehr dankbar, dass ihr jüngster Sohn Roeung bisher noch nicht auf die AIDS-Medikamente angewiesen ist. Die Mitarbeiter des Don Bosco Children Funds sorgen dafür, dass Roeung regelmäßig medizinisch untersucht wird. „Es ist wichtig, dass wir Roeungs Blut alle sechs Monate überprüfen“, erklärt die Sozialarbeiterin. „Sollten sich seine Werte verschlechtern, werden wir dafür sorgen, dass auch Roeung die AIDS-Medikamente bekommt.“</p>
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<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span><span><font size="2"><font face="Arial">Die Herausforderungen der Sozialarbeiter im Don Bosco Children Fund sind vielseitig. Tagtäglich besuchen sie die Familien der von ihnen betreuten Kinder. In Gesprächen mit den Eltern versuchen sie, diese zu ermutigen, ihre Kinder auch weiterhin zur Schule zu schicken. „Die finanzielle Not der Familien führt immer wieder dazu, dass Kinder nach wenigen Jahren die Schule abbrechen und arbeiten gehen, um die wirtschaftliche Existenz ihrer Familien zu gewährleisten“, erläutert Amon Chorn. </font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial">„Um dies zu verhindern, unterstützen wir die Familien bei sämtlichen Kosten, die mit der Schulausbildung ihrer Kinder verbunden sind.“ Mithilfe des Don Bosco Children Funds wird über 5.000 Kindern in Kambodscha eine Schulausbildung ermöglicht.</font></font></span></p>
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<p><span></span><span><font size="2"><font face="Arial">Neben der schulischen Unterstützung stehen die Sozialarbeiter des Don Bosco Projekts den Familien als Ratgeber in allen Lebenslagen zur Verfügung. „Die Menschen teilen ihre Probleme und Nöte mit uns. Oftmals sind wir die einzigen Vertrauten, die sie haben. Themen wie AIDS, Empfängnisverhütung, Hygiene und soziale Probleme innerhalb der Familie werden gemeinsam besprochen“, erklärt Amon Chorn.</font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"><span><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/ruangs-familie.jpg" title="ruangs-familie.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/ruangs-familie.jpg','ruangs-familie.jpg',event,300,75)"><img align="right" width="427" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/ruangs-familie.jpg" alt="ruangs-familie.jpg" height="327" style="width: 427px; height: 327px" title="ruangs-familie.jpg" /></a>Um der steigenden Not durch HIV/AIDS in Kambodscha zu begegnen, wurde im April 2001 ein spezielles Betreuungsprogramm für HIV-infizierte und von AIDS betroffene Kinder ins Leben gerufen. Trotz eines leichten Rückgangs der Neuinfektionen liegt Kambodscha mit einer HIV-Infektionsrate von 1,6 Prozent immer noch an der Spitze der asiatischen Länder und so werden mittlerweile in diesem Programm allein in der Region Phnom Penh bereits 352 betroffene Kinder betreut. </font></font></span></font></font></span></p>
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<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2" face="Arial">Eines dieser Kinder ist Roeung. Obwohl er neben der Mülldeponie aufgewachsen ist und einen Großteil seines Lebens dort verbracht hat, ist er fest entschlossen, eines Tages Smoky Mountain zu verlassen. Mit der Schulausbildung durch den Don Bosco Children Fund hat er die besten Voraussetzungen dazu.</p>
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<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span><span><u><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Weitere Informationen über die Organisation via Let’s help oder direkt unter:</font></span></u></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><u><span style="font-size: 8pt"></span></u></span><span><strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"><font face="Arial">Don Bosco Children Fund</font></span></strong></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"></span></strong></span><span><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Kontakt: Father Leo Ochoa (Direktor)</font></span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><span style="font-size: 8pt"></span></span><span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">Adresse: P.O. Box 47, Phnom Penh, Cambodia</font></span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"></span></span><span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">Telefon: +855 23 219680</font></span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Mobil: +855 16 </font></span></span><span><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">926726</font></span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><span style="font-size: 8pt"></span></span><font face="Arial"><span><span style="font-size: 8pt">e-Mail: </span></span><span></span></font><a href="mailto:leo8asdb@yahoo.com"><font face="Arial"><span><span><span style="font-size: 8pt; color: windowtext; text-decoration: none; text-underline: none">leo8asdb@yahoo.com</span></span><span></span></span><span><span style="font-size: 8pt; color: windowtext; text-decoration: none; text-underline: none" lang="IT"> </span></span></font></a></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt; font-family: Arial">Website: <a href="http://www.donboscokhmer.org/">www.donboscokhmer.org</a><br />
</span></p>
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		<title>Kidshelp Kambodscha e.V. – Hilfe aus tiefster Überzeugung</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 11:31:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinne &#38; Gereon</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>

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		<description><![CDATA[Preak Dambong, Kambodscha
&#160;
„Die Freundlichkeit der Menschen hat mich nach Kambodscha zurückgebracht. Ohne sie hätte ich damals nicht überlebt!“ Als einer der wenigen Ausländer hat der Belgier Roger Valkenborghs hautnah miterleben müssen, wie die Menschen in Kambodscha zwischen 1975 und 1979 unter der Gewaltherrschaft der Roten Khmer gelitten haben und mit welcher Brutalität und Grausamkeit gemordet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><em><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/roger-valkenborghs-mit-kindern-im-programm-von-kidshelp-kambodscha.jpg" title="roger-valkenborghs-mit-kindern-im-programm-von-kidshelp-kambodscha.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/roger-valkenborghs-mit-kindern-im-programm-von-kidshelp-kambodscha.jpg','roger-valkenborghs-mit-kindern-im-programm-von-kidshelp-kambodscha.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/familie-die-von-kidshelp-kambodscha-unterstutzt-wird.jpg" title="familie-die-von-kidshelp-kambodscha-unterstutzt-wird.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/familie-die-von-kidshelp-kambodscha-unterstutzt-wird.jpg','familie-die-von-kidshelp-kambodscha-unterstutzt-wird.jpg',event,300,75)"></a>Preak Dambong, Kambodscha</font></font></em></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/roger-valkenborghs-mit-kindern-im-programm-von-kidshelp-kambodscha.jpg" title="roger-valkenborghs-mit-kindern-im-programm-von-kidshelp-kambodscha.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/roger-valkenborghs-mit-kindern-im-programm-von-kidshelp-kambodscha.jpg','roger-valkenborghs-mit-kindern-im-programm-von-kidshelp-kambodscha.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/familie-die-von-kidshelp-kambodscha-unterstutzt-wird.jpg" title="familie-die-von-kidshelp-kambodscha-unterstutzt-wird.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/familie-die-von-kidshelp-kambodscha-unterstutzt-wird.jpg','familie-die-von-kidshelp-kambodscha-unterstutzt-wird.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="397" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/familie-die-von-kidshelp-kambodscha-unterstutzt-wird.jpg" alt="familie-die-von-kidshelp-kambodscha-unterstutzt-wird.jpg" height="256" style="width: 397px; height: 256px" title="familie-die-von-kidshelp-kambodscha-unterstutzt-wird.jpg" /></a>„Die Freundlichkeit der Menschen hat mich nach Kambodscha zurückgebracht. Ohne sie hätte ich damals nicht überlebt!“ Als einer der wenigen Ausländer hat der Belgier Roger Valkenborghs hautnah miterleben müssen, wie die Menschen in Kambodscha zwischen 1975 und 1979 unter der Gewaltherrschaft der Roten Khmer gelitten haben und mit welcher Brutalität und Grausamkeit gemordet wurde.</p>
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<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span><span><font size="2"><font face="Arial">Als UN-Sonderbeauftragter wurde er nach Kambodscha geschickt, als die Roten Khmer im April 1975 in Phnom Penh einmarschierten. Roger Valkenborghs wurde verhaftet und in das Hochsicherheitsgefängnis Tuol Sleng (S21) gebracht, wo er miterleben musste, wie zwei ihm unterstellte belgische Offiziere hingerichtet wurden. „Wenige Minuten vor der Hinrichtung durfte ich kurz mit den beiden sprechen“, erinnert sich Roger Valkenborghs. „Ich habe ihnen damals versprochen, dass ich sie eines Tages hier raushole.“</p>
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<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span><span><font size="2"><font face="Arial">Roger Valkenborghs ist einer der ganz wenigen, die die Gefangenschaft in Tuol Sleng überlebt haben. Das grausame Morden spielte sich Tag für Tag vor seinen Augen ab, Folter hat er an seinem eigenen Körper erlebt. Durch Kontakte und glückliche Umstände gelang ihm 1978 die Flucht aus dem Gefängnis. „Damals wog ich nur noch 42 kg und war zu schwach, selber zu gehen. Die Menschen mussten mich stützen. Ohne sie hätte ich es nie geschafft“, beschreibt Roger Valkenborghs seine Flucht nach Vietnam. „Nie werde ich vergessen, wie mir die Menschen geholfen haben. Sie haben mir Unterkunft, Essen und Schutz gewährt und ihr Leben für mich aufs Spiel gesetzt.“</p>
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<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span><span><font size="2"><font face="Arial">24 Jahre später, kurz nach seiner Pensionierung, löst Roger Valkenborghs sein Versprechen ein und kehrt im Jahr 2002 nach Kambodscha zurück. Mit der Genehmigung der Behörden lässt er auf den Killing Fields die Überreste der beiden belgischen Offiziere ausgraben und diese in Absprache mit ihren Familien auf einem US Soldatenfriedhof in Vietnam beisetzen.</p>
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<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span><span><font size="2"><font face="Arial">Zurück in Kambodscha kommen die Erinnerungen an die Zeit seiner Gefangenschaft hoch und er spürt erneut die starke Verbundenheit mit den Menschen, die sein Leben gerettet haben. Gleichzeitig ist er betroffen von der Not der Menschen, die auch Jahrzehnte später immer noch existiert. „Ich habe gesehen, wie die Menschen auf dem Land leben müssen, wie arm sie sind.“<br />
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<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/roger-valkenborghs-mit-kindern-im-programm-von-kidshelp-kambodscha.jpg" title="roger-valkenborghs-mit-kindern-im-programm-von-kidshelp-kambodscha.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/roger-valkenborghs-mit-kindern-im-programm-von-kidshelp-kambodscha.jpg','roger-valkenborghs-mit-kindern-im-programm-von-kidshelp-kambodscha.jpg',event,300,75)"><img align="right" width="344" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/roger-valkenborghs-mit-kindern-im-programm-von-kidshelp-kambodscha.jpg" alt="roger-valkenborghs-mit-kindern-im-programm-von-kidshelp-kambodscha.jpg" height="224" style="width: 344px; height: 224px" title="roger-valkenborghs-mit-kindern-im-programm-von-kidshelp-kambodscha.jpg" /></a>Entschlossen diesen Menschen zu helfen, gründet Roger Valkenborghs 2005 in Bergisch Gladbach, wo er zuletzt gelebt hat, „Kidshelp Kambodscha e.V.“. Der Verein konzentriert seine Arbeit auf die beiden Dörfer Preak Dambong und Preak Tamerk, rund 40 km nördlich von Phnom Penh, wo er in den letzten drei Jahren vieles bewegen konnte. Mit einem Patenschaftsprogramm werden derzeit knapp 300 Kinder von verarmten Familien auf dem Land mit einer Schulausbildung unterstützt. Durch den Bau von Brunnen werden die Bewohner mit Wasser versorgt. Roger Valkenborghs, der seit 2007 in Kambodscha lebt, hilft den Bewohnern, wo er nur kann und so kommen die Menschen mit all ihren Nöten zu ihm.</p>
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<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span><span><font size="2"><font face="Arial">Eine der wichtigsten Aktivitäten von Kidshelp Kambodscha e.V. ist die Präventionsarbeit gegen den Kinderhandel. „Regelmäßig kommen Schlepper ins Dorf und bieten für Kinder Arbeitsplätze in Phnom Penh an. Leider fallen immer noch viele Familien auf die falschen Versprechungen herein und geben nichtsahnend ihre Kinder in die Hände der Menschenhändler“, erklärt Roger Valkenborghs. Zusammen mit seinen Mitarbeitern geht er von Haus zu Haus und klärt die Familien über die falschen Versprechungen der Schlepper und die Gefahren des Kinderhandels auf.</p>
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<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span><span><font size="2"><font face="Arial">Wenn man durch die beiden Dörfer geht, in denen Kidshelp Kambodscha aktiv ist, erkennt man, was der Verein alles erreicht hat. Man spürt, dass Roger Valkenborghs mit seinem Herzen dabei ist und in seinem Engagement für die Menschen in Kambodscha Erfüllung gefunden hat.</p>
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<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span><u><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Weitere Informationen über die Organisation via Let’s help oder direkt unter:</font></span></u></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt"></span></u><strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"><font face="Arial">Kidshelp Kambodscha e.V.</font></span></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"></span></strong><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Adresse: Davoser Klause 24, 51063 Köln</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt"></span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">Telefon: 0221 662016</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"></span><font face="Arial"><span style="font-size: 8pt" lang="IT">e-Mail: </span><u><span style="font-size: 8pt"><a href="mailto:info@kidshelp-kambodschad.de"><span style="color: windowtext" lang="IT"><a href="mailto:info@kidshelp-kambodscha.de">info@kidshelp-kambodscha.de</a></span></a></span></u></font><span style="font-size: 8pt; font-family: Arial"> </span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt; font-family: Arial">Website: </span><u><span style="font-size: 8pt; font-family: Arial"><a href="http://www.kidshelp-kambodscha.de/"><span style="color: windowtext">www.kidshelp-kambodscha.de</span></a><br />
</span></u></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt; font-family: Arial"></span></u></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt; font-family: Arial"></span></u></p>
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		<title>Als Kindersoldat hat er sie selbst verlegt – heute befreit Aki Ra sein Land von den unzähligen Minen</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 11:26:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinne &#38; Gereon</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>

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		<description><![CDATA[Siem Riep, Kambodscha
&#160;
Aki Ra – ein außergewöhnlicher Mensch, eine außergewöhnliche Geschichte.


Seinen kranken Vater ermordeten die Soldaten des Diktators Pol Pot. Weil er für einen Kranken seine Suppe zu schnell löffelte, hielten sie ihn für einen Simulanten. Die Mutter, die im Dorf die Exkremente einsammeln musste, wurde verschleppt und kam nie zurück. Sein bester Freund, ausgezehrt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><em><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/achtung-minen.jpg" title="achtung-minen.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/achtung-minen.jpg','achtung-minen.jpg',event,300,75)"></a>Siem Riep, Kambodscha</font></font></em></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/achtung-minen.jpg" title="achtung-minen.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/achtung-minen.jpg','achtung-minen.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="407" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/achtung-minen.jpg" alt="achtung-minen.jpg" height="274" style="width: 407px; height: 274px" title="achtung-minen.jpg" /></a><span>Aki Ra – ein außergewöhnlicher Mensch, eine außergewöhnliche Geschichte.</p>
<p></span></font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><span></span></font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><span></span><span>Seinen kranken Vater ermordeten die Soldaten des Diktators Pol Pot. Weil er für einen Kranken seine Suppe zu schnell löffelte, hielten sie ihn für einen Simulanten. Die Mutter, die im Dorf die Exkremente einsammeln musste, wurde verschleppt und kam nie zurück. Sein bester Freund, ausgezehrt vom Hunger, schlich sich in den Schweinestall und aß das Tierfutter. Zur Strafe haben sie ihn erschlagen.</p>
<p></span></font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><span></span></font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><span></span><span>Mit fünf Jahren wurde Aki Ra von den Roten Khmer in ein Dschungelcamp verschleppt, das für viele Jahre seine Heimat wurde. Aki Ra lernte Bomben zu bauen und Minen zu legen – zu schießen, hassen, töten und zu überleben. Die Wahl war simpel: mitmachen oder sterben. „Die Minen waren meine Freunde, denn sie beschützten uns vor den Angriffen der feindlichen Truppen“, beschreibt Aki Ra. In seiner Kindheit hat er tausende Minen verlegt.</p>
<p></span></font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><span></span></font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><span></span><span>Die Einheit, in der Aki Ra Dienst tat, wurde 1983 von vietnamesischen Truppen aufgerieben, er selbst wurde gefangen genommen. Wenig später kämpfte er auf Seiten der Vietnamesen gegen seine früheren Gefährten. Erst mit dem Friedensvertrag von 1991 änderte sich sein Leben. Rekrutiert von den Schutztruppen der UN begann Aki Ra die Landminen zu entschärfen, die in den jahrzehntelangen Kämpfen in seinem Land gelegt wurden. Seit dem Abzug der UN-Truppen macht Aki Ra alleine weiter. Mit bloßen Händen legt er die Minen frei. Er weiß genau, wie man sie entschärft. Bis heute hat Aki Ra schätzungsweise 50.000 Minen entschärft.</p>
<p></span></font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><span></span></font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><span></span><span>So wie ihn der Krieg zum Mörder machte, so macht ihn der Frieden zum Helfer. Täter und Opfer haben in Kambodscha oft ein und dasselbe Gesicht. Jede Mine, die Aki Ra ausgräbt, trägt ein Stück zur Versöhnung mit seiner eigenen Vergangenheit als Kindersoldat bei.</p>
<p></span></font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><span></span></font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><span></span><span>Die Minen zu räumen kostet nicht nur Nerven, sondern auch Geld. Wie viel, wird klar, wenn man die kambodschanischen mit den 1.100 Minen an der innerdeutschen Grenze vergleicht. Diese zu entschärfen kostete die Bundesregierung 125 Millionen Euro. Die Räumung dauerte fünf Jahre – trotz moderner Suchgeräte und Lageskizzen, die Aki Ra nicht zur Verfügung stehen.</p>
<p></span></font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><span></span></font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><span></span><span>In seinem 1999 eröffneten Landminenmuseum in der Nähe von Angkor Wat stellt er all die Minen und Kriegsutensilien aus, die er über die Jahre gesammelt hat. Das Museum ist Mahnmal, Warnung und Wiedergutmachung zugleich - für die unzähligen Minenopfer in seinem Land und für Millionen von Minen, die es noch zu entschärfen gilt.</p>
<p></span></font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><span></span></font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><span></span><span>Für durch Landminen verletzte und verstümmelte Kinder hat Aki Ra auf dem Gelände seines Museums ein Haus gebaut, in dem verwaiste oder von der Familie ausgestoßene Kinder ein neues Zuhause finden.</p>
<p></span></font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><span></span></font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><span></span><span>Aki Ra ist heute verheiratet, hat zwei Kinder und lebt zurückgezogen in der Nähe des Museums. Entschlossen folgt er seinem Ziel, sein Land und sein Volk von den Landminen zu befreien.</p>
<p></span></font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><span></span></font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><span></span></font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><span></span><u><span style="font-size: 8pt">Weitere Informationen über die Organisation via Let’s help oder direkt unter:</span></u></font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><u><span style="font-size: 8pt"></span></u><strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB">Cambodia Landmine Museum Relief Fund</span></strong></font></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2"><font face="Arial"><strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"></span></strong><span style="font-size: 8pt" lang="IT">Adresse: Siem Riep, Cambodia<br />
</span></font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"><span style="font-size: 8pt" lang="IT">e-Mail: <a href="mailto:info@cambodialandminemuseum.org">info@cambodialandminemuseum.org<span><font size="2"><font face="Arial"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><br />
<span><font size="2"><font face="Arial"><span style="font-size: 8pt" lang="IT">Website: </span></font></font></span><a href="http://www.cambodialandminemuseum.org/">www.cambodialandminemuseum.org</a></span></font></font></span></a></span></font></font></span><span><font size="2"><font face="Arial"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><span><font size="2"><font face="Arial"><span style="font-size: 8pt"> </span></font></font></span></span></font></font></span></p>
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		<title>Das Leben nach dem Unfall</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 06:59:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinne &#38; Gereon</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nepal]]></category>

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		<description><![CDATA[Help Society Nepal kümmert sich um Verbrennungsopfer 
Bericht aus Kathmandu, Nepal
&#160;
Am Abend des 30. März 2006 nahm das Leben der 28-jährigen Radha Shrestha eine bittere Wende. Durch eine defekte Gasleitung in der Küche gab es eine heftige Explosion, bei der Radha und ihre Mutter schwerste Brandverletzungen erlitten. 
&#160;
Nachbarn brachten die beiden verletzten Frauen sofort in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/home-for-burned-victims-b.jpg" title="home-for-burned-victims-b.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/home-for-burned-victims-b.jpg','home-for-burned-victims-b.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/home-for-burned-victims-1.jpg" title="home-for-burned-victims-1.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/home-for-burned-victims-1.jpg','home-for-burned-victims-1.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/geeta-and-her-daughter-karuna.jpg" title="geeta-and-her-daughter-karuna.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/geeta-and-her-daughter-karuna.jpg','geeta-and-her-daughter-karuna.jpg',event,300,75)"></a>Help Society Nepal kümmert sich um Verbrennungsopfer </font></font></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><em><font size="2"><font face="Arial">Bericht aus Kathmandu, Nepal</font></font></em></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/home-for-burned-victims-b.jpg" title="home-for-burned-victims-b.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/home-for-burned-victims-b.jpg','home-for-burned-victims-b.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/home-for-burned-victims-1.jpg" title="home-for-burned-victims-1.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/home-for-burned-victims-1.jpg','home-for-burned-victims-1.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="413" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/home-for-burned-victims-1.jpg" alt="home-for-burned-victims-1.jpg" height="276" style="width: 413px; height: 276px" title="home-for-burned-victims-1.jpg" /></a>Am Abend des 30. März 2006 nahm das Leben der 28-jährigen Radha Shrestha eine bittere Wende. Durch eine defekte Gasleitung in der Küche gab es eine heftige Explosion, bei der Radha und ihre Mutter schwerste Brandverletzungen erlitten. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Nachbarn brachten die beiden verletzten Frauen sofort in ein Krankenhaus. Die Schmerzen waren schier unerträglich, das Gesicht von Radha war verkohlt und bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Es dauerte über zwölf Stunden bis sich endlich ein Arzt um die schwerverletzten Frauen kümmerte. Die Familie bangte um das Leben der Beiden. Das staatliche Krankenhaus, in das Radha und ihre Mutter zunächst gebracht wurden, war nicht auf Brandopfer spezialisiert. Doch ein besseres Krankenhaus konnte sich die Familie nicht leisten. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Aufgrund ihrer Arbeitsstelle im Trekkers Holiday Inn, einem kleinen Hotel in Kathmandu, hatte Radha Kontakte zu Freunden in Deutschland und der Schweiz. Dank einer umgehenden e-Mail Unterstützungsaktion konnte innerhalb von zwei Tagen das nötige Geld für die Verlegung in eine Spezialklinik für Brandopfer und die ersten Operationen gesammelt werden. Dennoch kam für Radhas Mutter jede Hilfe zu spät. Sie starb fünf Tage nach dem Unfall, da ihre Nieren die Giftstoffe der Verbrennungen nicht mehr verarbeiten konnten. Radha kämpfte weiter und überlebte. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Nach sechs Wochen, in denen sie mehrfach operiert wurde, durfte Radha das Krankenhaus verlassen. Ihr Leben und ihren Alltag musste sie komplett umstellen. In ihr Zuhause, das durch den Unfall schwer zerstört wurde, konnte und wollte sie nicht mehr zurückkehren. Sie musste sich an die Blicke und Kommentare der Menschen gewöhnen, die sich nach ihr umdrehten, wenn sie an ihr vorbei gingen. Kinder bekamen plötzlich Angst und rannten weg, als sie Radha sahen. Die kleinen Dinge des Alltags wurden auf einmal zu einer enormen Belastung. Da auch Radhas Hände bei der Explosion starke Verbrennungen erlitten hatten, konnte sie ihre Finger zunächst kaum bewegen. Doch mit großer Geduld und eisernem Willen versuchte sie Tag für Tag ihre alten Fähigkeiten zurückzuerlangen. Tägliche Physiotherapie half ihr, dass sie nach und nach wieder etwas greifen konnte und schon nach einigen Monaten war sie bereits wieder in der Lage zu schreiben. <a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/home-for-burned-victims-b.jpg" title="home-for-burned-victims-b.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/home-for-burned-victims-b.jpg','home-for-burned-victims-b.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/home-for-burned-victims-1.jpg" title="home-for-burned-victims-1.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/home-for-burned-victims-1.jpg','home-for-burned-victims-1.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/geeta-and-her-daughter-karuna.jpg" title="geeta-and-her-daughter-karuna.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/geeta-and-her-daughter-karuna.jpg','geeta-and-her-daughter-karuna.jpg',event,300,75)"></a></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/geeta-and-her-daughter-karuna.jpg" title="geeta-and-her-daughter-karuna.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/geeta-and-her-daughter-karuna.jpg','geeta-and-her-daughter-karuna.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="274" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/geeta-and-her-daughter-karuna.jpg" alt="geeta-and-her-daughter-karuna.jpg" height="406" style="width: 274px; height: 406px" title="geeta-and-her-daughter-karuna.jpg" /></a>Heute nach zwei Jahren steht Radha wieder mit beiden Füßen im Leben. Ihre alte Stelle im Trekkers Holiday Inn durfte sie behalten und ist sehr dankbar dafür. Mittlerweile lebt sie eigenständig in einem kleinen Haus in Kathmandu und kann viele Arbeiten wieder selbständig erledigen. Auch die Blicke der Menschen scheut sie schon lange nicht mehr. „Menschen mit Verbrennungen verstecken sich meist in ihren Häusern und fühlen sich von der Gesellschaft ausgestoßen,“ erklärt Radha.</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Aufgrund billiger und qualitativ schlecht verarbeiteter Gas- und Kerosinkocher sind die meisten Verbrennungsopfer in Nepal Frauen, da diese traditionell für die Zubereitung der Mahl-zeiten zuständig sind. Viele von ihnen werden von ihren Familien nicht mehr akzeptiert, da Unglücksereignisse und Unfälle in bestimmten Bevölkerungsschichten und Ethnien Nepals bis heute als Folgen eines bösen Fluchs betrachtet werden. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Mit dem Ziel, anderen Frauen zu helfen, die nicht wie sie selbst, Unterstützung erfahren durften, gründete Radha die kleine Organisation „Help Society Nepal“, in der Frauen und Kinder mit Verbrennungen aufgenommen und betreut werden. „Da ich selbst erlebt habe, wie allein und ausgestoßen man sich fühlt, möchte ich Menschen mit demselben Schicksal helfen“, erläutert die Gründerin. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Regelmäßig geht sie ins Krankenhaus und besucht Verbrennungsopfer. Sie steht ihnen bei, gibt ihnen Kraft und berät die Opfer sowie deren Familien. Dazu hat sie die Leitung eines kleinen Hostels übernommen, das Frauen und Kinder aufnimmt, die infolge ihrer Verbrennungen von ihren Familien ausgestoßen wurden. Einen großen Teil ihrer Freizeit widmet Radha den Frauen und Kindern im Hostel. „Ich möchte ihnen Mut geben und sie soweit bringen, dass sie eines Tages stark genug sind, sich wieder frei in der Öffentlichkeit zu bewegen und nicht mehr länger das Gefühl haben, sich verstecken zu müssen.“ </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Weitere Informationen über die Organisation via Let’s help oder direkt unter:</font></span></u></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt"></span></u><strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"><font face="Arial">Help Society Nepal</font></span></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"></span></strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"><font face="Arial">Kontakt: Radha Shrestha</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"></span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">Telefon: +977-1-6203403</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"></span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">Mobil: +977-9841204390</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"></span><span style="font-size: 8pt; font-family: Arial" lang="IT">e-Mail: </span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial"><a href="mailto:shrestha3@gmail.com"><span style="font-size: 7.5pt" lang="IT">shrestha3@gmail.com</span></a></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial"></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial"></span></p>
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		<title>Karuna Bhawan – Haus des Mitgefühls</title>
		<link>http://lets-help.org/travelblog/?p=145</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 00:48:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinne &#38; Gereon</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nepal]]></category>

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		<description><![CDATA[Kathmandu, Nepal
&#160;
„Kein Kind soll diskriminiert oder ausgestoßen werden, nur weil es krank ist!“ 
&#160;
Dies ist der Leitsatz von Karuna Bhawan. Die Sozialorganisation wurde 1998 in Nepal durch Sister Deepa, eine katholische Ordensschwester aus Kerala, gegründet und kümmert sich vorwiegend um HIV/AIDS kranke Frauen und Kinder. 
&#160;
Ursprünglich galt die Betreuung vor allem HIV-infizierten Frauen, die aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><em><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/karuna-bhawan_feb-2008_05.jpg" title="karuna-bhawan_feb-2008_05.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/karuna-bhawan_feb-2008_05.jpg','karuna-bhawan_feb-2008_05.jpg',event,300,75)"></a>Kathmandu, Nepal</font></font></em></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/karuna-bhawan_feb-2008_05.jpg" title="karuna-bhawan_feb-2008_05.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/karuna-bhawan_feb-2008_05.jpg','karuna-bhawan_feb-2008_05.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="399" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/karuna-bhawan_feb-2008_05.jpg" alt="karuna-bhawan_feb-2008_05.jpg" height="262" style="width: 399px; height: 262px" title="karuna-bhawan_feb-2008_05.jpg" /></a>„Kein Kind soll diskriminiert oder ausgestoßen werden, nur weil es krank ist!“ </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Dies ist der Leitsatz von Karuna Bhawan. Die Sozialorganisation wurde 1998 in Nepal durch Sister Deepa, eine katholische Ordensschwester aus Kerala, gegründet und kümmert sich vorwiegend um HIV/AIDS kranke Frauen und Kinder. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Ursprünglich galt die Betreuung vor allem HIV-infizierten Frauen, die aus der Prostitution in Indien in ihr Heimatland zurückgekommen sind. „Kaum jemand wollte sich diesen Frauen annehmen“, schildert Sister Deepa. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">In den letzten Jahren ist vor allem auch die Zahl junger Frauen gestiegen, die in Kathmandu selbst durch Prostitution ihren Lebensunterhalt verdienen. Die meisten von ihnen sind infolge des Bürgerkrieges in die Hauptstadt geflohen. Viele wurden zwangsrekrutiert und missbraucht. Sie hofften in Kathmandu Schutz und Arbeit zu finden. „Während sich viele Organisationen allein auf die Befreiung und Rückführung nepalesischer Frauen aus indischen Bordellen konzentrieren, wird die Not und Ausweglosigkeit junger Frauen, die in Nepal selbst der Prostitution nachgehen, vielfach verkannt,“ erklärt Sister Deepa.</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">So hat Karuna Bhawan für HIV-infizierte und an AIDS erkrankte Frauen und deren Kinder ein Umfeld geschaffen, in dem die Betroffenen in Würde leben können und akzeptiert werden. Neben einem Kinderhaus mit 22 benachteiligten Mädchen betreibt Karuna Bhawan ein Hospiz für 37 Frauen und Kinder in Godavari, am südlichen Rand des Kathmandutals. Sämtliche Kinder besuchen die Schule und wachsen in einem behüteten Umfeld auf.</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Weitere Informationen über die Organisation via Let’s help oder direkt unter:</font></span></u></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt"></span></u><strong><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Karuna Bhawan</font></span></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><span style="font-size: 8pt"></span></strong><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Adresse: G.P.O. Box 8975, EPC 1975, Lalitpur, Nepal</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt"></span><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Kontakt: Sister Deepa</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt"></span><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Telefon: +977 1 5591598</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt"></span><font face="Arial"><span style="font-size: 8pt" lang="IT">e-Mail: </span><span style="font-size: 8pt"><a href="mailto:japeth.njenga@enchange.com"><span lang="IT">sabs@info.com.np</span></a></span><span style="font-size: 8pt"> </span></font></p>
<p><font face="Arial"><span style="font-size: 8pt"><span lang="IT"></span></span></font></p>
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		<title>Als Kind am Bahnhof ausgesetzt und heute auf dem Weg zu einer Software Entwicklerin</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 00:44:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinne &#38; Gereon</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Indien]]></category>

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		<description><![CDATA[Kolkata, Indien
&#160;
Die 23-jährige Guria Gowala sitzt vor dem Computer und löst eine knifflige Aufgabe. Bei dieser geht es nicht etwa darum, die Grundkenntnisse eines Computers zu erlernen. Die zierliche junge Frau macht gerade eine Ausbildung zur Software Entwicklerin. 
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Als Guria sechs Jahre alt war, hat sie ihre Eltern verloren. Sie wurde zu der Familie ihres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><em><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/uddami-3.jpg" title="uddami-3.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/uddami-3.jpg','uddami-3.jpg',event,300,75)"></a>Kolkata, Indien</font></font></em></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/uddami-3.jpg" title="uddami-3.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/uddami-3.jpg','uddami-3.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="401" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/uddami-3.jpg" alt="uddami-3.jpg" height="260" style="width: 401px; height: 260px" title="uddami-3.jpg" /></a>Die 23-jährige Guria Gowala sitzt vor dem Computer und löst eine knifflige Aufgabe. Bei dieser geht es nicht etwa darum, die Grundkenntnisse eines Computers zu erlernen. Die zierliche junge Frau macht gerade eine Ausbildung zur Software Entwicklerin. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Als Guria sechs Jahre alt war, hat sie ihre Eltern verloren. Sie wurde zu der Familie ihres Onkels gebracht, bei der sie nur kurze Zeit ein Zuhause fand. Nur ein Jahr später schickte der Onkel das siebenjährige Mädchen nach Kolkata, wo es als Haushaltshilfe bei einer Familie arbeiten musste. Guria zog sich zurück und weigerte sich zu arbeiten. Die neue Familie machte kurzen Prozess und setzte die kleine Guria in Howrah Station, dem größten Bahnhof von Kolkata, aus. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">„Ich kann mich noch gut erinnern, wie allein ich mich in der Menschenmenge am Bahnhof fühlte“, beschreibt Guria. „Ich weinte und keiner schien mich zu beachten. Auf einmal kam ein Mädchen auf mich zu, das mir zuhörte und mich tröstete. Sie selbst lebte auf der Straße und nahm mich mit zu einer Übernachtungsstätte für obdachlose Mädchen, wo sie ihre Nächte verbrachte.“ </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Nach drei Wochen in dieser Notunterkunft wurde sie in ein staatliches Kinderheim gebracht. Dort fand Guria endlich ein Zuhause, in dem sie bleiben und aufwachsen konnte. Sie bekam die Chance, zur Schule zu gehen und nutzte diese. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Die beiden Amerikaner Alison und Bryan Saracena, die mit dem Kinderheim, in dem Guria aufgewachsen ist, zusammenarbeiteten, wurden auf das Mädchen aufmerksam. Beide leben seit Jahren in Kolkata und haben das Projekt Uddami ins Leben gerufen. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Uddami wurde im Jahr 1999 als Computertrainingszentrum für Straßenkinder gegründet und richtet sich an junge Menschen, die aus armen Verhältnissen stammen. Das Ziel der Organisation ist, den Jugendlichen durch eine qualifizierte Berufsausbildung die realistische Chance auf eine gute Stelle auf dem indischen Arbeitsmarkt zu ermöglichen. „Nach Bangelore kommen nun auch immer mehr IT-Firmen nach West Bengalen und lassen sich vor allem im Umfeld von Kolkata nieder. Qualifizierte Computerfachleute werden händeringend gesucht“, erläutert Bryan Saracena, der selbst diplomierter Programmierer und Software Entwickler ist.</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">In dem 10-monatigen Basistraining, das Uddami anbietet, werden die gängigsten Computerprogramme wie Microsoft Office und einige Grafik- und Datenbankprogramme unterrichtet sowie Grundkenntnisse der html Programmierung und Websitegestaltung vermittelt. „Es ist immer wieder erstaunlich, in welch kurzer Zeit gerade auch Kinder, die oftmals nur wenige Jahre eine Schule besucht haben, in der Lage sind, geschickt mit dem Computer umzugehen“, erklärt der Gründer der Organisation. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Die Idee von Uddami ist sehr erfolgreich. Bereits 125 Jugendliche haben das Computertraining mit Zertifikat bestanden. Knapp 75 Prozent aller Absolventen fanden unmittelbar nach ihrem Abschluss einen Arbeitsplatz. Einige von ihnen haben sich in speziellen Kursen weitergebildet und mittlerweile durchaus gute Positionen erreicht. „Im Laufe der letzten Jahre haben wir erkannt, wie wichtig es ist, dass die Jugendlichen nicht nur den Computer beherrschen, sondern auch über eine solide Schulausbildung verfügen. Gute Englischkenntnisse sind eine weitere wichtige Voraussetzung, um nach Abschluss des Computertrainings eine wirklich qualifizierte Arbeitsstelle zu finden“, so Bryan Saracena. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Daher arbeitet Uddami mit anderen Sozialorganisationen und Kinderheimen in Kolkata zusammen, in denen die Kinder auch die Möglichkeit auf eine Schulausbildung haben. So konnte auch Guria am Computertraining bei Uddami teilnehmen und wurde nach ihrem erfolgreichen Abschluss als Computerlehrerin in einer privaten Schule angestellt. Nebenher macht Guria eine Weiterbildung als Software Entwicklerin in einem anerkannten Computerinstitut. Wann immer sie Fragen hat, kommt sie in ihrer Freizeit zu Uddami zurück. Alison und Bryan Saracena freuen sich jedes Mal, wenn Guria kommt. „Es ist schön, dass wir auch über das Training hinaus mit den meisten Absolventen bis heute in Kontakt sind. Auf diese Weise können wir miterleben, was aus den Kindern wird. Einige von ihnen sind heute flinker am Computer als ich“, lacht Alison Saracena. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Weitere Informationen über die Organisation via Let’s help oder direkt unter:</font></span></u></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt"></span></u><strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"><font face="Arial">Uddami Software Services</font></span></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"></span></strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"><font face="Arial">Adresse: 158/4, Prince Anwar Shah Road - Kolkata 700 045 West Bengal, India </font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"></span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">Kontakt: Alison Saracena</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"></span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">Telefon: +91 33 24221941</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"></span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">e-Mail: </font></span><a href="mailto:alison@uddamisoftwareservices.com"><span style="font-size: 7.5pt" lang="IT"><font face="Arial"><a href="mailto:alison@uddamisoftwareservices.com">alison@uddamisoftwareservices.com</a></font></span></a><font face="Arial"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"> </span></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font face="Arial"><span style="font-size: 8pt" lang="IT">Web:<span> </span></span><u><span style="font-size: 7.5pt; color: blue"><a href="http://www.uddamisoftwareservices.com/"><span lang="IT">www.uddamisoftwareservices.com</span></a></span></u></font></p>
<p><font face="Arial"><u><span style="font-size: 7.5pt; color: blue"></span></u></font><span style="font-size: 8pt" lang="IT"></span></p>
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		<title>Wenn AIDS die Kleinsten trifft</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 08:42:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinne &#38; Gereon</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>

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		<description><![CDATA[Die AIDS Arbeit steht im Mittelpunkt von HOPE Cape Town
Kapstadt, Südafrika





















   
Im 7. Stock des „Tygerberg Hospital“, einem staatlichen Krankenhaus am Rande von Kapstadt, liegt die Ithemba Station, eine Station für AIDS und TB kranke Kinder, die durch das Projekt „HOPE Cape Town“ betreut werden. Ithemba bedeutet auf Xhosa, eine der weitverbreitetsten Stammessprachen Südafrikas, Hoffnung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><strong><span lang="DE"><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/stefan-hippler_b.jpg" title="stefan-hippler_b.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/stefan-hippler_b.jpg','stefan-hippler_b.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/friedhof.jpg" title="friedhof.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/friedhof.jpg','friedhof.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/hope-cape-town-2.jpg" title="hope-cape-town-2.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/hope-cape-town-2.jpg','hope-cape-town-2.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/hope-cape-town-8.jpg" title="hope-cape-town-8.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/hope-cape-town-8.jpg','hope-cape-town-8.jpg',event,300,75)"></a>Die AIDS Arbeit steht im Mittelpunkt von HOPE Cape Town</font></font></span></strong></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><strong><span lang="DE"></span></strong><font size="2"><font face="Arial"><em><span lang="DE">Kapstadt, Südafrika</span></em></font></font></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><font size="2"><font face="Arial"><em><span lang="DE"></span></em></font></font></p>
<p><font size="2"><font face="Arial"><em><span lang="DE"></span></em></font></font></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial"><span lang="DE"><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/stefan-hippler_b.jpg" title="stefan-hippler_b.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/stefan-hippler_b.jpg','stefan-hippler_b.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/friedhof.jpg" title="friedhof.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/friedhof.jpg','friedhof.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/hope-cape-town-2.jpg" title="hope-cape-town-2.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/hope-cape-town-2.jpg','hope-cape-town-2.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/hope-cape-town-8.jpg" title="hope-cape-town-8.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/hope-cape-town-8.jpg','hope-cape-town-8.jpg',event,300,75)"><img align="middle" width="506" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/hope-cape-town-8.jpg" alt="hope-cape-town-8.jpg" height="340" style="width: 506px; height: 340px" title="hope-cape-town-8.jpg" /></a></font></font></span></font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial"><span lang="DE"></span></font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial"><span lang="DE"></span></font></span></p>
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<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial"><span lang="DE"></span></font></span></p>
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<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">Im 7. Stock des „Tygerberg Hospital“, einem staatlichen Krankenhaus am Rande von Kapstadt, liegt die Ithemba Station, eine Station für AIDS und TB kranke Kinder, die durch das Projekt „HOPE Cape Town“ betreut werden. Ithemba bedeutet auf Xhosa, eine der weitverbreitetsten Stammessprachen Südafrikas, Hoffnung. Die Wände der Kinderstation sind mit bunten und freundlichen Motiven bemalt, Kinderzeichnungen schmücken die Räume, Spielsachen und Kuscheltiere sorgen dafür, dass sich die Kinder wohl fühlen. Auf der Ithemba Station liegen Freude und Leid, Leben und Tod hautnah beieinander. </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">  </font></span></p>
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<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">Im Gang sind quietschende Kinderstimmen zu vernehmen. Ein kleines Mädchen rollt im Schlafanzug vergnügt auf einem Dreirad an Schwester Pauline vorbei. „Das Dreirad haben wir von Angela Merkel bekommen“, betont die Krankenschwester mit Stolz. Die Deutsche Bundeskanzlerin war im Oktober 2007 auf ihrer Südafrikareise in Kapstadt und hat das Projekt HOPE Cape Town besucht. </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">  </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">Schwester Pauline geht in jedes Krankenzimmer, an jedes Bettchen. 24 Kinder mit 24 traurigen Schicksalen. „Die Mütter bringen ihre Kinder leider oftmals viel zu spät zu uns“, erklärt Schwester Pauline und fügt hinzu: „Die meisten sind in einem kritischen Zustand und müssen zum Teil mehrere Monate auf der Station bleiben.“ Den Müttern, die Tag und Nacht am Bett ihres kranken Kindes verbringen, werden Matratzen, Kaffee, Tee und Sandwichs kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Krankenschwestern der Ithemba Station nutzen die Zeit, in der die Kinder stationär versorgt werden, um die Mütter über die Krankheit ihrer Kinder, die notwendigen Medikamente sowie über die Pflege der Kinder aufzuklären. Meist sind die Mütter selbst HIV-positiv, und daher ist eine intensive Beratung und Aufklärung über die Krankheit unerlässlich. </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">   </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial"><span lang="DE"></span></font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial"><span lang="DE"></span><span lang="DE"><font size="2" face="Arial"><span lang="DE"><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/stefan-hippler_b.jpg" title="stefan-hippler_b.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/stefan-hippler_b.jpg','stefan-hippler_b.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/friedhof.jpg" title="friedhof.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/friedhof.jpg','friedhof.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/hope-cape-town-2.jpg" title="hope-cape-town-2.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/hope-cape-town-2.jpg','hope-cape-town-2.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="195" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/hope-cape-town-2.jpg" alt="hope-cape-town-2.jpg" height="286" title="hope-cape-town-2.jpg" /></a></font></font></span></font></span>„Der schwerste Moment für uns alle ist immer dann, wenn ein Kind stirbt“, erläutert Schwester Pauline. „Es ist schrecklich mitzuerleben, wenn wir eine Mutter ohne ihr Kind nach Hause schicken müssen. Können Sie sich vorstellen, wie schmerzvoll dies für eine Mutter sein muss?“</font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">   </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span></p>
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<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span><strong><span lang="DE"><font size="2"><font face="Arial">HOPE Cape Town</font></font></span></strong></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><strong><span lang="DE"></span></strong><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">Die Ithemba Station wurde im Jahr 2001 als erstes Projekt von HOPE Cape Town ins Leben gerufen. In den ersten zehn Monaten des Jahres 2007 wurden insgesamt 578 Kinder auf der Kinderstation betreut. Zusätzlich zur Ithemba Station betreibt HOPE Cape Town in 17 Township Kliniken in und um Kapstadt jeweils eine Abteilung für HIV/AIDS und Tuberkulose Patienten. „Neben der Verabreichung der überlebensnotwendigen Medikamente gegen Tuberkulose und AIDS, kommen auch Menschen zu uns in die Kliniken, die sich testen lassen möchten, deren Kinder erkrankt sind, die eine HIV/AIDS Beratung wünschen oder die von unserem Angebot freier Kondome für Männer und Frauen Gebrauch machen wollen“, erklärt Mariam Roelosfe, eine Community Health Workerin von HOPE Cape Town. </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">   </font></span></p>
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<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">Mariam ist eine der 22 aktiven Community Health Worker, die die tragende Säule des Projekts bilden. Sie betreuen und beraten die Patienten in den Township Kliniken, machen Hausbesuche, verteilen Nahrungspakete an die Kranken und sind Ansprechpartner für die Kinder, Jugendlichen und Eltern der von HIV/AIDS betroffenen Familien. Sämtliche Community Health Worker werden mithilfe von HOPE Cape Town in einem sechsmonatigen Studium der Fernuniversität UNISA ausgebildet und mit gezielten Weiterbildungsprogrammen regelmäßig gefördert.</font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">   </font></span></p>
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<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">Die Arbeit in den Townships erfordert enorme Nervenstärke, Fingerspitzengefühl und Geduld. So arbeitet beispielsweise Community Health Worker Nathan Charles in einer Township Klinik in Valhalla Park, einer Siedlung von Farbigen am Rande von Kapstadt, die vollständig von der Drogenmafia und Straßenbanden kontrolliert wird. </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">   </font></span></p>
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<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">„Pro Jahr werden rund 300.000 Menschen in den Townships durch die Einrichtungen und Programme von HOPE Cape Town erreicht“, erklärt Pfarrer Stefan Hippler, der Gründer und Leiter der Organisation. „Wir stampfen keine neuen Strukturen aus dem Boden, sondern nutzen die bereits vorhandenen und versuchen, diese zu optimieren und zu vernetzen“, erläutert Hippler einen der wichtigsten Grundsätze des Projekts. Mit diesem Modell können Verwaltungskosten auf ein Minimum beschränkt bleiben und Synergien systematisch genutzt werden.</font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">   </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span></p>
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<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">Bereits im Jahr 2001 war HOPE Cape Town eine der ersten Institutionen in Südafrika, die noch vor dem Staat antiretrovirale Medikamente kostenfrei verteilte. Mit immer neuen Ideen versucht HOPE Cape Town der AIDS-Problematik von verschiedenen Seiten wirksam zu begegnen. So war HOPE Cape Town die erste Organisation, die bereits 2003 in einem Pilotprojekt versuchte, auch die traditionellen Heiler (Sangomas) aktiv in den Kampf gegen HIV/AIDS einzubinden. Denn rund 80% der schwarzen Südafrikaner suchen zunächst den traditionellen Heiler auf und gehen, erst wenn dieser nicht mehr helfen kann, zu Schulmedizinern. </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">   </font></span></p>
<p><span lang="DE"><font size="2" face="Arial"><span lang="DE"><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/friedhof.jpg" title="friedhof.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/friedhof.jpg','friedhof.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="423" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/friedhof.jpg" alt="friedhof.jpg" height="272" style="width: 423px; height: 272px" title="friedhof.jpg" /></a></font></font></span>Mit HOPE Cape Town will Pfarrer Hippler die Menschen unterstützen, die ohne deren Hilfe nicht überleben würden. In Anbetracht der Tatsache, dass sich in Südafrika nach groben Schätzungen 2.000 Personen pro Tag mit HIV infizieren und ebenfalls pro Tag rund 1.000 Menschen an AIDS sterben, ist der mutige Seelsorger fest entschlossen, sich für die von HIV/AIDS Betroffenen einzusetzen und verfolgt dabei rigoros seinen Weg – auch wenn dieser in einigen Punkten an der Grundhaltung seiner Kirche vorbeiführt.</font></span></p>
<p><span lang="DE">   </span></p>
<p><span lang="DE"></span><strong><span lang="DE"><font size="2"><font face="Arial">Pfarrer Stefan Hippler </font></font></span></strong></p>
<p><strong><span lang="DE"></span></strong><span lang="DE"><font size="2" face="Arial"><span lang="DE"><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/stefan-hippler_b.jpg" title="stefan-hippler_b.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/stefan-hippler_b.jpg','stefan-hippler_b.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="161" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/stefan-hippler_b.jpg" alt="stefan-hippler_b.jpg" height="233" style="width: 161px; height: 233px" title="stefan-hippler_b.jpg" /></a></font></font></span>Stefan Hippler. Sein Lebenslauf ist für einen Pfarrer sicherlich außergewöhnlich. Im Juli 1986 in Trier zum Priester geweiht, nimmt Hippler als aktiver Anhänger der Friedensbewegung kurze Zeit später an einer Sitzblockade des amerikanischen Atomwaffendepots in Hasselbach teil und wird verhaftet.  </font></span></p>
<p><span lang="DE"></span><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">In seiner Zeit als Jungpriester spürt er, dass er mehr Lebenserfahrung braucht, bevor er wirklich Seelsorger werden kann. Er nimmt eine fünfjährige Auszeit, arbeitet bei McDonald’s, auf einer Finca in Spanien, als Pflegehelfer auf einer Station für Krebspatienten im finalen Stadium, als Mitarbeiter Pax Christis in Flüchtlingslagern Kroatiens sowie im Sozialdienst am Frankfurter Flughafen für gestrandete Flüchtlinge und Asylbewerber.  </font></span></p>
<p><span lang="DE"></span><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">Seit 1997 leitet er als Auslandspfarrer die deutschsprachige Gemeinde in Kapstadt und gründete 2001 HOPE Cape Town. Seine Erfahrungen im Kampf gegen die AIDS Epidemie und die hiermit verbundenen Herausforderungen als katholischer Priester beschreibt er in seinem jüngst erschienenen Buch „Gott - AIDS - Afrika“, das er zusammen mit dem bekannten Afrika-Journalisten und Buchautor Bartholomäus Grill herausgegeben hat.  </font></span></p>
<p><span lang="DE"></span><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">Ziel seines Buches ist es nicht, die Katholische Kirche anzuklagen, sondern dazu beizutragen, dass sie eine humanere und seiner Überzeugung nach christlicherere Einstellung angesichts der AIDS Epidemie und des Massensterbens in Afrika entwickelt. Wortwörtlich schreibt er in seinem Buch: „Für jene Menschen, die sie strikt befolgen, kommt die katholische Sexualmoral einem Todesurteil gleich. Das gilt in Afrika vor allem für Ehefrauen, deren Männer untreu sind.“  </font></span></p>
<p><span lang="DE"></span><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">An anderer Stelle heißt es: „Die Zeiten, in denen man Menschen verdammt, nur weil sie selbständig denken, sollten in unserer Kirche endgültig vorbei sein.“ Wusste der AIDS-Aktivist bereits damals, was auf ihn zukommen würde? Am 19. November 2007 erhielt Pfarrer Stefan Hippler von der Deutschen Bischofskonferenz ein unbefristetes Redeverbot. Sämtliche Lesereisen und TV Auftritte mussten daraufhin abgesagt werden.  </font></span></p>
<p><span lang="DE"></span><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">Und dennoch ist Pfarrer Hippler überzeugt: „Unsere Kirche hat 1,2 Milliarden Mitglieder. Sie ist die stärkste Religionsgemeinschaft der Welt. Sie kann als größte globale Institution wie keine andere gegen die HIV/AIDS-Pandemie kämpfen. Sie könnte es, wenn sie nur wollte.“</font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">  </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span><em><span lang="DE"><font size="2"><font face="Arial">Buchtipp: Gott – AIDS – Afrika / Bartholomäus Grill &amp; Stefan Hippler / Verlag Kiepenheuer &amp; Witsch / ISBN 978-3-462-03925-2</font></font></span></em></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><em><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">  </font></span></em></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><em><span lang="DE"></span></em></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><em><span lang="DE"></span></em><u><span style="font-size: 8pt" lang="DE"><font face="Arial">Weitere Informationen über die Organisation via Let’s help oder direkt unter:</font></span></u></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt" lang="DE"></span></u><strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"><font face="Arial">HOPE Cape Town</font></span></strong></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"></span></strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"><font face="Arial">Adresse: P.O. Box 19145, Tygerberg 7505, Cape Town, South Africa</font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"></span><span style="font-size: 8pt" lang="DE"><font face="Arial">Kontakt: Fr. Stefan Hippler</font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="DE"></span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">Telefon: +27 21 423 21 88</font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"></span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">e-Mail: <u><span style="color: blue"><a href="mailto:admin@hopecapetown.com">admin@hopecapetown.com<span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial"> </font></span></a></span></u></font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">Website: </font><a href="http://www.hopecapetown.com/"><font face="Arial">www.hopecapetown.com</font></a><font face="Arial"> </font></span></p>
<p><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">    </font></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>„Ich wünschte, meine Eltern wären noch am leben“</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 08:33:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinne &#38; Gereon</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>

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		<description><![CDATA[ISIBINDI hält Familien zusammen, stärkt sie und schenkt ihnen Mut
Cala, Südafrika


„Ich möchte so gerne wieder in die Schule gehen. Doch wer würde sich dann um meine kranke Schwester und die Kinder kümmern? Ich wünschte, meine Eltern wären noch am leben!“ Dies sind die Worte der 20-jährigen Asanda. 
   

Asanda hat ihr Teenagerleben verpasst. Sie lebt mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><strong><span lang="DE"><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/asanda-und-geschwister.jpg" title="asanda-und-geschwister.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/asanda-und-geschwister.jpg','asanda-und-geschwister.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fotos-aus-memory-box.jpg" title="fotos-aus-memory-box.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fotos-aus-memory-box.jpg','fotos-aus-memory-box.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/nora-mit-ihrer-familie.jpg" title="nora-mit-ihrer-familie.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/nora-mit-ihrer-familie.jpg','nora-mit-ihrer-familie.jpg',event,300,75)"></a>ISIBINDI hält Familien zusammen, stärkt sie und schenkt ihnen Mut</font></font></span></strong></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><strong><span lang="DE"></span></strong><font size="2"><font face="Arial"><em><span lang="DE">Cala, Südafrika</span></em></font></font></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><font size="2"><font face="Arial"><em><span lang="DE"></span></em></font></font></p>
<p><font size="2"><font face="Arial"><em><span lang="DE"></span></em></font></font></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial"><span lang="DE"><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/asanda-und-geschwister.jpg" title="asanda-und-geschwister.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/asanda-und-geschwister.jpg','asanda-und-geschwister.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="415" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/asanda-und-geschwister.jpg" alt="asanda-und-geschwister.jpg" height="268" style="width: 415px; height: 268px" title="asanda-und-geschwister.jpg" /></a></font></font></span>„Ich möchte so gerne wieder in die Schule gehen. Doch wer würde sich dann um meine kranke Schwester und die Kinder kümmern? Ich wünschte, meine Eltern wären noch am leben!“ Dies sind die Worte der 20-jährigen Asanda. </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">   </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">Asanda hat ihr Teenagerleben verpasst. Sie lebt mit ihren fünf Geschwistern und ihrer zweijährigen Nichte in einem kleinen abgeschiedenen Haus, zehn Kilometer außerhalb von Cala, einer Kleinstadt in der südafrikanischen Provinz Eastern Cape. Asanda war gerade 14 Jahre alt, als ihre Eltern durch einen tragischen Unfall ums Leben kamen. Seit diesem Tag ist sie für den Haushalt und die Erziehung ihrer Geschwister zuständig. Asandas ältere Schwester Nomvuselelo ist 20 Jahre alt und hat eine kleine Tochter. Nomvuselelo ist stark gehbehindert, braucht Pflege und kann sich nur bedingt um die zweijährige Eyona kümmern. So liegt die Verantwortung für die gesamte Familie allein bei Asanda. </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">   </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">Die Lehmhütte, in der die siebenköpfige Familie lebt, ist viel zu klein. Es gibt nur ein Bett, und so müssen vier Kinder jede Nacht auf dem Boden schlafen. Es fehlt an Matratzen und Decken. Am liebsten würden sie einen weiteren Raum anbauen, doch dazu fehlt das Geld. Es reicht kaum zum Essen. </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">   </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span><strong><span lang="DE"><font size="2"><font face="Arial">Betreuung durch ISIBINDI Child Care Worker </font></font></span></strong></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><strong><span lang="DE"></span></strong><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">Einmal pro Woche besucht Linda Tofile die junge Familie. Sie kennt die enormen Schwierigkeiten der Geschwister und versucht, ihnen so gut wie möglich zu helfen. Nosibene arbeitet seit zwei Jahren als Child Care Workerin bei ISIBINDI. Ziel des Projekts ist es, sozial benachteiligten Familien und besonders deren Kindern zu helfen, sie zu stärken und ihnen Mut zu schenken. Genau dies drückt auch der Name des Projekts aus. ISIBINDI bedeutet in Zulu Mut. </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">     </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">Die Child Care Worker sind das Rückgrat für die zerrütteten, elternlosen und besonders bedürftigen Familien. Ohne ihre Unterstützung, ohne ihren Rat und Beistand wüssten viele zurückgelassene Kinder, verarmte Eltern und entkräftete Großeltern nicht, wie sie überhaupt noch zurecht kommen sollten und wären mit ihrem Leid und ihren Sorgen allein. </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">   </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">Ein besonderer Schwerpunkt von ISIBINDI liegt auf der Betreuung von Waisenkindern. So erhalten Asanda und ihre Geschwister einmal im Monat ein Versorgungspaket mit wichtigen Grundnahrungsmitteln. Für die Kinder, die noch die Schule besuchen, bezahlt ISIBINDI die erforderlichen Schuluniformen. </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">   </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span></p>
<p><span lang="DE"></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial"><span lang="DE"><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/asanda-und-geschwister.jpg" title="asanda-und-geschwister.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/asanda-und-geschwister.jpg','asanda-und-geschwister.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fotos-aus-memory-box.jpg" title="fotos-aus-memory-box.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fotos-aus-memory-box.jpg','fotos-aus-memory-box.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="364" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fotos-aus-memory-box.jpg" alt="fotos-aus-memory-box.jpg" height="255" title="fotos-aus-memory-box.jpg" /></a></font></font></span>Ab und zu holt Asanda Erinnerungsfotos ihrer Eltern aus einer Kiste hervor und schaut sie gemeinsam mit ihren Geschwistern an. Die Kleinsten können sich kaum mehr an ihre Mutter und ihren Vater erinnern. Dann erzählen Asanda und Nomvuselelo Geschichten aus ihrer Kindheit, als die Familie noch vereint war. So ist auch die Trauerarbeit in den Familien ein wichtiger Bestandteil der Child Care Worker. </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">    </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">Doch die Familie von Asanda ist nicht die einzige, die an diesem Nachmittag besucht wird. Viele bedürftige Familien, die durch die Child Care Worker betreut werden, leben in Ndondo Square, einem besonders verarmten Stadtteil von Cala. Die Stadt zählt 30.000 Einwohner und liegt in der ehemaligen Transkei, einem Gebiet Südafrikas, das während der Apartheid ausschließlich für die schwarze Bevölkerung bestimmt war. Bis heute zählt das Gebiet zu einer der am wenigst entwickeltsten und ärmsten Regionen Südafrikas. </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">   </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">Trotz der wunderschönen Landschaft aus saftiggrünen Hügeln und Tälern ist Cala eine trostlose und ziemlich heruntergekommene Stadt. Zerfallene Gebäude, zahlreiche Autowracks, herumliegender Müll und marode Straßen tragen zu der lieblosen Atmosphäre bei. „Es gibt keine Industrie, die Arbeitslosigkeit liegt bei 70 Prozent und die Menschen haben einfach keine Perspektiven. Alkoholismus, Drogen und Kriminalität sind ein großes Problem“, erklärt Lulamile Yedwa, der Regionalleiter des ISIBINDI-Projekts. „Die Herausforderungen für uns sind gewaltig. Kinder wachsen in zerrütteten Familien auf, viele haben ihre Eltern aufgrund von AIDS verloren. Die Jugendlichen hängen in den Straßen herum und Gewalt ist an der Tagesordnung.“ </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">    </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">Um Kindern einen Platz zum Spielen zu ermöglichen, hat ISIBINDI in Cala den „Safe Park“ entwickelt. Hierbei handelt es sich um einen abgesicherten Spielplatz für Kinder, der täglich geöffnet ist und durch die Child Care Worker betreut wird. Auch Ncedo und Sivuyile kommen täglich nach der Schule in den Safe Park. Sie wohnen nur wenige hundert Meter vom Spielplatz entfernt. Heute jedoch sind sie Zuhause geblieben, da sie wissen, dass Linda Tofile vorbei kommt. „Die Familie lebt in einer furchtbaren Situation. Die Kinder wachsen in äußerst schwierigen Umständen auf“, erklärt die Child Care Workerin. Der Vater der Familie starb im letzten Jahr an den Folgen von AIDS. Die Mutter wurde im März dieses Jahres von ihrem Freund ermordet – vor den Augen ihrer Kinder. </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">    </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span><span lang="DE"><font size="2" face="Arial"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial"><span lang="DE"><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/asanda-und-geschwister.jpg" title="asanda-und-geschwister.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/asanda-und-geschwister.jpg','asanda-und-geschwister.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fotos-aus-memory-box.jpg" title="fotos-aus-memory-box.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fotos-aus-memory-box.jpg','fotos-aus-memory-box.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/nora-mit-ihrer-familie.jpg" title="nora-mit-ihrer-familie.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/nora-mit-ihrer-familie.jpg','nora-mit-ihrer-familie.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="340" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/nora-mit-ihrer-familie.jpg" alt="nora-mit-ihrer-familie.jpg" height="228" style="width: 340px; height: 228px" title="nora-mit-ihrer-familie.jpg" /></a></font></font></span></font></span>Nach dem Tod der Mutter übernahm die 16-jährige Nora zusammen mit ihrer älteren Schwester Ncumisa die Elternrolle, den gesamten Haushalt sowie die Pflege des 89-jährigen Großvaters, der blind und an den Rollstuhl gebunden ist. Erschwert wurde die ganze Situation, nachdem wenige Tage nach der Beisetzung der Mutter die schwer alkoholkranke Tante mit weiteren vier Kindern einzog. So leben derzeit zwölf Personen in dem 15 m² großen Haus. Die Lebensumstände der Familie sind unvorstellbar. Die zwölf Personen leben allein von der staatlichen Altersrente des Großvaters, die gerade einmal umgerechnet 90 Euro beträgt. Hiervon gehen jedoch jeden Monat 60 Euro für die Beerdigungskosten der Mutter ab, die über anderthalb Jahre abbezahlt werden müssen. Die staatlichen Kinderzulagen, welche die Tante für ihre vier Kinder bekommt, stehen der Großfamilie nicht zur Verfügung, da diese durch den Alkoholkonsum vollständig verbraucht werden.</font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">    </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span></p>
<p><span lang="DE"></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial"><span lang="DE"><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/asanda-und-geschwister.jpg" title="asanda-und-geschwister.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/asanda-und-geschwister.jpg','asanda-und-geschwister.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fotos-aus-memory-box.jpg" title="fotos-aus-memory-box.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fotos-aus-memory-box.jpg','fotos-aus-memory-box.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/nora-mit-ihrer-familie.jpg" title="nora-mit-ihrer-familie.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/nora-mit-ihrer-familie.jpg','nora-mit-ihrer-familie.jpg',event,300,75)"></a></font></font></span>Neben der Betreuung durch die Child Care Worker werden auch Nora und ihre Geschwister durch das ISIBINDI-Projekt mit Versorgungspaketen und Schuluniformen unterstützt. „Wir tun, was wir können, doch unsere Möglichkeiten sind in Anbetracht der Not recht begrenzt“, erklärt Linda Tofile. „Dennoch hoffen wir, dass wir durch unsere Beratung und den engen Kontakt mit den Kindern es schaffen, dass diese ihre Schulausbildung fortsetzen und nicht auf der Straße landen.“  </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">   </font></span></p>
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<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span><u><span style="font-size: 8pt" lang="DE"><font face="Arial">Weitere Informationen über die Organisation via Let’s help oder direkt unter:</font></span></u></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt" lang="DE"></span></u><strong><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">ISIBINDI Cala, c/o Holy Cross Convent</font></span></strong></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><strong><span style="font-size: 8pt" lang="IT"></span></strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"><font face="Arial">Adresse: P.O. Box 431, Elliot 5460, Eastern Cape, South Africa</font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"></span><span style="font-size: 8pt" lang="DE"><font face="Arial">Kontakt: Sr. Raphaela Sender</font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="DE"></span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">Telefon: +27 47 8770130</font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"></span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">e-Mail: <u><span style="color: blue"><a href="mailto:holy_cross@worldonline.co.za">holy_cross@worldonline.co.za</a></span></u></font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial"><u><span style="color: blue"></span></u></font></span></p>
<p><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial"><u><span style="color: blue"></span></u></font></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Angenommen statt ausgesetzt – geliebt statt verachtet</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 08:26:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinne &#38; Gereon</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Kinderorganisation zum Verlieben
Bronkhorstspruit, Südafrika


Beim letzten Projektbesuch in Afrika, am vorletzten Tag vor unserem Weiterflug nach Indien, haben wir eine Kinderorganisation kennen gelernt, die uns in ganz besonderer Weise beeindruckt und berührt hat. 
    
Wunderschön gelegen inmitten von Hügeln und saftig grünen Wiesen, etwa 50 km östlich von Pretoria, liegt das „Alphonso Maria Fusco Children [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/alphonso-maria-fusco-children-home.jpg" title="alphonso-maria-fusco-children-home.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/alphonso-maria-fusco-children-home.jpg','alphonso-maria-fusco-children-home.jpg',event,300,75)"></a><strong>Eine Kinderorganisation zum Verlieben</strong></font></font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><em><span lang="DE"><font size="2"><font face="Arial">Bronkhorstspruit, Südafrika</font></font></span></em></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><em><span lang="DE"></span></em></p>
<p><em><span lang="DE"></span></em></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial"><span lang="DE"><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/alphonso-maria-fusco-children-home.jpg" title="alphonso-maria-fusco-children-home.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/alphonso-maria-fusco-children-home.jpg','alphonso-maria-fusco-children-home.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/sister-moreen-und-kinder.jpg" title="sister-moreen-und-kinder.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/sister-moreen-und-kinder.jpg','sister-moreen-und-kinder.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="333" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/sister-moreen-und-kinder.jpg" alt="sister-moreen-und-kinder.jpg" height="223" style="width: 333px; height: 223px" title="sister-moreen-und-kinder.jpg" /></a></font></font></span>Beim letzten Projektbesuch in Afrika, am vorletzten Tag vor unserem Weiterflug nach Indien, haben wir eine Kinderorganisation kennen gelernt, die uns in ganz besonderer Weise beeindruckt und berührt hat. </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">    </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">Wunderschön gelegen inmitten von Hügeln und saftig grünen Wiesen, etwa 50 km östlich von Pretoria, liegt das „Alphonso Maria Fusco Children Home“. Es ist ein Ort der Freude, der Geborgenheit und des ungestörten Kindseindürfens, der idealer nicht sein könnte. Es gibt keine hohen Mauern, keine Elektrozäune, kein Wachpersonal am Eingangstor. Vier katholische Schwestern (Sisters of St. John the Baptist) aus Sambia kümmern sich liebevoll um die 30 Kinder, die zurzeit im Kinderhaus leben. Es sind Waisen, ausgesetzte, missbrauchte und HIV-positive Kinder, die bereits in ihrem jungen Leben furchtbar gelitten haben.</font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">   </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">Angefangen hat die Organisation im Jahr 1995 als drei Geschwister durch die Polizei bei den Schwestern abgegeben wurden. Die Mädchen waren damals drei, fünf und sieben Jahre alt. Sie waren mit ihrer Mutter in der Stadt zum Einkaufen. In der Warteschlange zur Kasse eines Supermarktes sagte die Mutter zu ihnen, dass sie noch Milch vergessen hätte und diese gerade holen würde. Daraufhin verschwand sie und kam nie mehr wieder. Bestand anfangs noch Hoffnung, dass es sich um ein Versehen handelte, war klar, nachdem über Tage niemand die Kinder vermisst meldete, dass diese vorsätzlich und geplant von der Mutter ausgesetzt wurden. Bis heute weiß niemand, woher die Kinder stammen. </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">   </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">Alle Kinder des Alphonso Maria Fusco Children Home besuchen die Schule oder den Kindergarten. Das Ziel der Schwestern ist, den Kindern eine qualitativ hochwertige Ausbildung zukommen zu lassen. Daher sollen die Kinder auch nach der Schule bis zum Abschluss einer Berufsausbildung oder eines Studiums unterstützt werden. „Wir machen keine halben Sachen“, erklärt Sister Moreen, die zusammen mit den Kindern lebt und sie großzieht. „Um wirklich etwas aus ihrem Leben machen zu können, brauchen die Kinder mehr als nur einen Schulabschluss. Nur mit einer fundierten Ausbildung haben sie die Möglichkeit, später einen guten und anerkannten Beruf auszuüben.“</font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">   </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">Auf die Frage, was die derzeitigen Herausforderungen der Organisation sind, erklärt Sister Moreen: „Was soll ich auf diese Frage antworten? Es sind so viele. Schon ein einziges Kind verantwortungsvoll großzuziehen ist eine Herausforderung. Viele Kinder haben ihr Vertrauen verloren und es braucht Zeit und intensive Fürsorge bis sie langsam wieder beginnen, jemandem zu vertrauen.“</font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">   </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span><span lang="DE"><font size="2" face="Arial"><span lang="DE"><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/alphonso-maria-fusco-children-home.jpg" title="alphonso-maria-fusco-children-home.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/alphonso-maria-fusco-children-home.jpg','alphonso-maria-fusco-children-home.jpg',event,300,75)"><img align="right" width="292" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/alphonso-maria-fusco-children-home.jpg" alt="alphonso-maria-fusco-children-home.jpg" height="185" title="alphonso-maria-fusco-children-home.jpg" /></a></font></font></span>Eine weitere große Herausforderung ist die finanzielle Situation des Kinderhauses. Zwei der vier Schwestern arbeiten als Lehrerinnen, ansonsten ist die Organisation komplett auf die Kinderzulagen angewiesen, die sie vom Staat erhält. Verpflegung, Schuluniformen, Kleider, Transportkosten, Medizin, Stromrechnungen müssen von dem wenigen Geld, was da ist, bezahlt werden. </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">Die Schwestern suchen dringend eine Institution oder Organisation, die in der Lage ist, einen Teil der laufenden Kosten abzudecken. Aufgrund der Zuverlässigkeit, Herzlichkeit und menschlichen Wärme der Schwestern würden wir das Kinderhaus mit Let&#8217;s help gerne unterstützen. </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">   </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span><u><span style="font-size: 8pt" lang="DE"><font face="Arial">Weitere Informationen über die Organisation via Let’s help oder direkt unter:</font></span></u></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt" lang="DE"></span></u><strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"><font face="Arial">Alphonso Maria Fusco Children Home </font></span></strong></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"></span></strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"><font face="Arial">Adresse: P.O. Box 709, Bronkhorstspruit 1020, South Africa</font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"></span><span style="font-size: 8pt" lang="DE"><font face="Arial">Kontakt: Sister Moreen Nakamba</font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="DE"></span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">Telefon: +27 76 8375354</font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"></span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">e-Mail: </font><a href="mailto:beachanda@yahoo.co.uk"><font face="Arial">beachanda@yahoo.co.uk</font></a><span><font face="Arial"> </font></span></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><span><font face="Arial">      </font></span></span></p>
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		<title>Liebenhaus – ein Kinderhaus für Jungen</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 08:22:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinne &#38; Gereon</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Port Elizabeth, Südafrika


Inmitten einer verarmten Siedlung von Farbigen am Rande von Port Elizabeth liegt das Liebenhaus – ein Zuhause für 18 Jungen und Jugendliche, die einst auf der Straße lebten, ausgestoßen wurden oder von der Polizei aufgegriffen und im Kinderhaus abgegeben wurden. 
   

„Männer spielen eine sehr wichtige Rolle in unserer Gesellschaft. Die Jungen von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><em><span lang="DE"><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/tom.jpg" title="tom.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/tom.jpg','tom.jpg',event,300,75)"></a>Port Elizabeth, Südafrika</font></font></span></em></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><em><span lang="DE"></span></em></p>
<p><em><span lang="DE"></span></em></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial"><span lang="DE"><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/tom.jpg" title="tom.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/tom.jpg','tom.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="316" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/tom.jpg" alt="tom.jpg" height="205" style="width: 316px; height: 205px" title="tom.jpg" /></a></font></font></span>Inmitten einer verarmten Siedlung von Farbigen am Rande von Port Elizabeth liegt das Liebenhaus – ein Zuhause für 18 Jungen und Jugendliche, die einst auf der Straße lebten, ausgestoßen wurden oder von der Polizei aufgegriffen und im Kinderhaus abgegeben wurden. </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">   </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">„Männer spielen eine sehr wichtige Rolle in unserer Gesellschaft. Die Jungen von heute sind die Männer von morgen. Daher müssen wir, wenn wir Diebstahl, Vergewaltigung und Mord in den Griff bekommen wollen, bei den Jungen ansetzen“, beschreibt die Sozialarbeiterin und Direktorin Ellen Fishat das Konzept des Liebenhaus. Das Haus ist zweckmäßig eingerichtet, hell, sauber und gut strukturiert. Drei Betreuer sind rund um die Uhr im Schichtdienst für die Kinder zuständig. </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">   </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">Eine große Unterstützung sind auch die älteren Jugendlichen im Liebenhaus, wie beispielsweise der 16-jährige Tom (Name geändert). Er hat einen großen Teil seines Lebens im Liebenhaus verbracht. Wo seine Eltern sind, weiß der Teenager nicht. Als kleiner Junge wurde er von einem Ort zum anderen geschoben und auch sexuell missbraucht. Mit zehn Jahren kam er ins Liebenhaus. Nun steht er kurz vor dem Schulabschluss und will später einmal Anwalt werden. „Es gibt viele Menschen, die für ihre Rechte kämpfen müssen und denen will ich helfen“. Tom ist der Älteste im Liebenhaus und kümmert sich um die Kleineren, achtet darauf, dass jeder der Jungen seine Aufgabe im Haus erfüllt und greift ein, wenn es zu Auseinandersetzungen kommt. „Das Liebenhaus ist mein Zuhause“, erklärt Tom. „Die anderen Jungen sind wie meine Geschwister. Für Tom hat das Liebenhaus seine Zukunft bestimmt und dazu beigetragen, dass er heute auf dem richtigen Weg ist. </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"><font size="2" face="Arial">    </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span lang="DE"></span><u><span style="font-size: 8pt" lang="DE"><font face="Arial">Weitere Informationen über die Organisation via Let’s help oder direkt unter:</font></span></u></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt" lang="DE"></span></u><strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"><font face="Arial">Liebenhaus Child and Youth Care Center</font></span></strong></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"></span></strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"><font face="Arial">Adresse: P.O. Box 34760, Newton Park, Port Elizabeth 6055, South Africa</font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"></span><span style="font-size: 8pt" lang="DE"><font face="Arial">Kontakt: Ellen Fishat (Manager)</font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="DE"></span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">Telefon: +27 41 4575265</font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"></span><font face="Arial"><span style="font-size: 8pt" lang="IT">e-Mail: </span><span style="font-size: 8pt" lang="DE"><a href="mailto:kklindera@engenderhealth.org"><span lang="IT"><a href="mailto:liebenhaus@telkomsa.net">liebenhaus@telkomsa.net</a></span></a></span></font><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial"> </font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">Web: <span class="MsoHyperlink"><a href="http://www.vreindenvangelvandale.org/">www.vreindenvangelvandale.org</a></span></font></span></p>
<p style="margin: 0in 0in 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial"><span class="MsoHyperlink">   </span></font></span></p>
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		<title>Hand in Hand Swaziland</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 08:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinne &#38; Gereon</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Swasiland]]></category>

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		<description><![CDATA[Mhlosheni, Swasiland
&#160;
Das Königreich Swasiland, eines der kleinsten Länder des afrikanischen Kontinents, hat die höchste AIDS Rate der Welt. 33.4 Prozent der Bevölkerung tragen das Virus in sich. Bei jungen schwangeren Frauen beträgt die Infektionsrate sogar 56 Prozent! Die Lebenserwartung ist bei Männern auf 32,1 Prozent und bei Frauen auf 33,17 Prozent gesunken. Das Durchschnittsalter der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><em><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/hand-in-hand-15.jpg" title="hand-in-hand-15.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/hand-in-hand-15.jpg','hand-in-hand-15.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/hand-in-hand-36.jpg" title="hand-in-hand-36.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/hand-in-hand-36.jpg','hand-in-hand-36.jpg',event,300,75)"></a>Mhlosheni, Swasiland</font></font></em></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Das Königreich Swasiland, eines der kleinsten Länder des afrikanischen Kontinents, hat die höchste AIDS Rate der Welt. 33.4 Prozent der Bevölkerung tragen das Virus in sich. Bei jungen schwangeren Frauen beträgt die Infektionsrate sogar 56 Prozent! Die Lebenserwartung ist bei Männern auf 32,1 Prozent und bei Frauen auf 33,17 Prozent gesunken. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung beträgt 18,6 Jahre. Allein die </font><font size="2" face="Arial">Zahl der AIDS Waisenkinder ist von 12.000 im Jahr 1999 binnen sieben Jahren auf 70.000 gestiegen. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/hand-in-hand-15.jpg" title="hand-in-hand-15.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/hand-in-hand-15.jpg','hand-in-hand-15.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="334" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/hand-in-hand-15.jpg" alt="hand-in-hand-15.jpg" height="227" style="width: 334px; height: 227px" title="hand-in-hand-15.jpg" /></a>Die Herausforderungen für Swasiland, wo jeder Dritte das HI-Virus in sich trägt, sind enorm. Dies hat den deutschen Verein Hand in Hand e.V. dazu bewogen, ein Sozialprojekt für AIDS-Waisen auf die Beine zu stellen. Es wurden „Neighbourhood Care Points“ (NCP) geschaffen, die vormittags als Vorschule und mittags als Verpflegungsstation genutzt werden. An sechs Tagen der Woche kochen Mütter und Großmütter in den NCPs für die hungrigen Kinder. Sie arbeiten ehrenamtlich und sind dankbar, dass die Kinder für die sie zuständig sind, zumindest eine vollständige Mahlzeit am Tag erhalten. Insgesamt 900 Waisenkinder werden zurzeit in den 14 NCPs der Organisation betreut und verköstigt. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">In den NCPs arbeitet Hand in Hand eng mit anderen Hilfsorganisationen zusammen. UNICEF hat die großen gusseisernen Kochtöpfe zur Verfügung gestellt, USAIDS und das World Food Program liefern die Lebensmittel. So sinnvoll die Vernetzung mit anderen Organisationen auch ist, so schwierig wird es, wenn einer der Partner ausfällt. So mussten beispielsweise von Januar bis September 2007 acht NCPs geschlossen bleiben, weil das World Food Program nicht ausreichend Lebensmittel zur Verfügung stellen konnte. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">„Wünschenswert wäre, wenn unsere Organisation bald in der Lage wäre, die Ernährungsprogramme selbständig und unabhängig durchführen zu können“, erläutert Tihlobotakhe Zulu, der Direktor von Hand in Hand Swaziland. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/hand-in-hand-15.jpg" title="hand-in-hand-15.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/hand-in-hand-15.jpg','hand-in-hand-15.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/hand-in-hand-36.jpg" title="hand-in-hand-36.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/hand-in-hand-36.jpg','hand-in-hand-36.jpg',event,300,75)"><img align="right" width="333" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/hand-in-hand-36.jpg" alt="hand-in-hand-36.jpg" height="231" style="width: 333px; height: 231px" title="hand-in-hand-36.jpg" /></a>Ein weiterer Schwerpunkt der Organisation ist der Bau von kleinen soliden Häusern für besonders bedürftige Familien, die von HIV/AIDS betroffen sind. Seit Gründung der Organisation im Jahr 2005 konnten bereits 21 Wohnhäuser errichtet werden. So hat auch Sibongile Malinga, deren Mann vor fünf Jahren an AIDS gestorben ist und sie mit sechs Kindern zurückgelassen hat, ein neues Haus erhalten. „Über viele Jahre mussten wir in einer bruchfälligen Wellblechhütte ausharren, wo der Wind durchfegte und es reinregnete. Heute haben wir endlich ein sicheres Dach über dem Kopf“, bringt die Witwe ihre Dankbarkeit zum Ausdruck.</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Weitere Informationen über die Organisation via Let’s help oder direkt unter:</font></span></u></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt"></span></u><em><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">In Swasiland:</font></span></em></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><em><span style="font-size: 8pt"></span></em><strong><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Hand in Hand Swaziland </font></span></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><span style="font-size: 8pt"></span></strong><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Adresse: P.O. Box 105, Mhlosheni</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt"></span><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Kontakt: Tihlobotakhe Zulu (Managing Director)</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt"></span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">Telefon: +268 6255707</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"></span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">e-Mail: </font><a href="mailto:swaziland@handinhand-ev.org"><font face="Arial">swaziland@handinhand-ev.org</font></a><font face="Arial"> </font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"></span><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Web: </font><a href="http://www.sz.handinhand-ev.org/"><font face="Arial">www.sz.handinhand-ev.org</font></a><font face="Arial"> </font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt"></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt"></span><em><span style="font-size: 8pt"></span></em></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><em><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">     </font></span></em></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><em><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">In Deutschland:</font></span></em></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><em><span style="font-size: 8pt"></span></em><strong><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Hand in Hand e.V.</font></span></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><span style="font-size: 8pt"></span></strong><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Adresse: Holsteinstraße 19e, 65187 Wiesbaden</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt"></span><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Kontakt: Ersin Müller (Gründerin + Vorstandsvorsitzende)</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt"></span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">Telefon: +49 611 17437993</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"></span><font face="Arial"><span style="font-size: 8pt" lang="IT">e-Mail: </span><span style="font-size: 8pt"><a href="mailto:kklindera@engenderhealth.org"><span lang="IT">info@handinhand-ev.org</span></a></span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><span>  </span></span></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font face="Arial"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><span></span></span></font><span style="font-size: 8pt; font-family: Arial" lang="IT">Web: <u><span style="color: blue">www.handinhand-ev.org</span></u></span></p>
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		<title>Südafrika – ein Land extremer Gegensätze und Herausforderungen</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 09:09:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinne &#38; Gereon</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#160;
Kriminalität und HIV/AIDS sind die beiden sozialen Herausforderungen, die Südafrika zur Zeit am stärksten beschäftigen. Wir würden noch ein Thema ergänzen: Apartheid. Immer noch!
&#160;
Trotz offizieller Abschaffung der Apartheid im Jahr 1994 ist die Kluft zwischen Schwarz und Weiß sowie Arm und Reich in Südafrika größer als je zuvor. Gepflegte Vorstädte liegen unmittelbar neben heruntergekommenen Townships, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/aids-plakat.jpg" title="aids-plakat.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/aids-plakat.jpg','aids-plakat.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/sicherheitskrafte-in-sudafrika.jpg" title="sicherheitskrafte-in-sudafrika.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/sicherheitskrafte-in-sudafrika.jpg','sicherheitskrafte-in-sudafrika.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/die-aids-kranke-betty-bekommt-die-antiretroviralen-medikamente.jpg" title="die-aids-kranke-betty-bekommt-die-antiretroviralen-medikamente.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/die-aids-kranke-betty-bekommt-die-antiretroviralen-medikamente.jpg','die-aids-kranke-betty-bekommt-die-antiretroviralen-medikamente.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/townships-durban.jpg" title="townships-durban.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/townships-durban.jpg','townships-durban.jpg',event,300,75)"><img align="middle" width="552" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/townships-durban.jpg" alt="townships-durban.jpg" height="389" style="width: 552px; height: 389px" title="townships-durban.jpg" /></a></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Kriminalität und HIV/AIDS sind die beiden sozialen Herausforderungen, die Südafrika zur Zeit am stärksten beschäftigen. Wir würden noch ein Thema ergänzen: Apartheid. Immer noch!</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Trotz offizieller Abschaffung der Apartheid im Jahr 1994 ist die Kluft zwischen Schwarz und Weiß sowie Arm und Reich in Südafrika größer als je zuvor. Gepflegte Vorstädte liegen unmittelbar neben heruntergekommenen Townships, mondäne Villen ragen hinter Wellblechhütten empor. Viele der alten Denk- und Verhaltensstrukturen haben sich bis heute kaum geändert. Die Hautfarbe ist nach wie vor ein gesellschaftliches Abgrenzungsmerkmal. Obwohl die Weißen nur 9,6 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen, gehören ihnen die bedeutendsten Gold- und Diamantenminen des Landes, riesige Ländereien sowie große Teile der Wirtschaft. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Eine Umfrage unter schwarzen Südafrikanern ergab, dass 81 Prozent der Befragten noch nie mit einem Weißen zusammen gegessen haben. Ob am Strand, in den Restaurants, Cafés oder Bars – man sitzt getrennt. Die Schwarzen hier, die Weißen dort. Nur sehr selten sieht man gemischte Gruppen und wenn, dann sind es meist Kinder oder Jugendliche. Selbst in den Studentenstädten wie Kapstadt, Pretoria oder Stellenbosch lebt man nach wie vor nicht miteinander, sondern bestenfalls nebeneinander. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><font size="2"><font face="Arial">AIDS wird über die Zukunft Südafrikas entscheiden</font></font></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/aids-plakat.jpg" title="aids-plakat.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/aids-plakat.jpg','aids-plakat.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="356" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/aids-plakat.jpg" alt="aids-plakat.jpg" height="323" style="width: 356px; height: 323px" title="aids-plakat.jpg" /></a>Mit 5,5 Millionen Menschen, die mit HIV/AIDS infiziert sind, ist Südafrika das von AIDS am stärksten betroffene Land der Welt. 1,2 Millionen Kinder haben bereits durch AIDS ihre Eltern verloren. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Nach Angaben von UNAIDS beträgt die HIV-Infektionsrate landesweit im Durchschnitt 18,8 Prozent. Doch bei der Interpretation dieses Wertes ist Vorsicht geboten. Kritiker weisen zurecht darauf hin, dass die offiziellen Zahlen, die auf den staatlichen Angaben beruhen, unzuverlässig sind und kaum Rückschlüsse auf das wahre Ausmaß der AIDS-Epidemie zulassen. So liegt die Infektionsrate vor allem in den Städten, den ehemaligen Townships sowie in den vorwiegend von Schwarzen bewohnten Provinzen KwaZulu-Natal und Limpopo bei bis zu 36,2 Prozent. Die höchsten HIV-Raten sind in Minenstädten und entlang der großen Fernstraßen des Landes anzutreffen. So ergab beispielsweise eine Studie des Medical Research Council, dass 56 Prozent der getesteten Fernfahrer an einem beliebten Rastplatz der Staatsstraße R23 HIV-positiv sind. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Die Ansteckungsgefahr liegt bei jungen Frauen in Südafrika viermal höher als bei gleichaltrigen Männern. Zum einen beruht dies auf der höheren biologischen Verwundbarkeit von Frauen, zum anderen auf der untergeordneten Stellung der Frau innerhalb der südafrikanischen Gesellschaft. So sind Frauen zumeist nicht in der Lage, sich adäquat vor einer möglichen Ansteckung zu schützen. Viele Männer, die beispielsweise in den Minen arbeiten und sich während ihrer oft wochenlangen Abwesenheit bei anderen Frauen infizieren, bringen die Krankheit mit nach Hause und stecken ihre Ehefrauen an. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Außerpartnerschaftliche Beziehungen sind in der südafrikanischen Mentalität fest verankert. „In 70-80 Prozent aller Fälle sind sich die Partner nicht treu“, bestätigen Sozialarbeiter in verschiedenen Projekten. Zusätzlich verschärft wird die Ansteckungsgefahr mit der Immunschwächekrankheit zudem durch den geringen Gebrauch von Kondomen. Chipo Chiwarawara, eine HIV/AIDS-Beraterin im Norden Südafrikas erklärt bei einem Projektbesuch: „Möglicherweise wird die ersten Male, wenn man sich noch nicht kennt, ein Kondom benutzt. Doch schon nach kurzer Zeit wird ganz bewusst darauf verzichtet. Der Nichteinsatz von Kondomen wird als Ausdruck der Liebe und des Vertrauens zu einem Menschen verstanden.“ Auf die Frage, wie häufig Kondome benutzt würden, antwortet sie „in höchstens 25 Prozent aller Fälle“!</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/aids-plakat.jpg" title="aids-plakat.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/aids-plakat.jpg','aids-plakat.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/sicherheitskrafte-in-sudafrika.jpg" title="sicherheitskrafte-in-sudafrika.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/sicherheitskrafte-in-sudafrika.jpg','sicherheitskrafte-in-sudafrika.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/die-aids-kranke-betty-bekommt-die-antiretroviralen-medikamente.jpg" title="die-aids-kranke-betty-bekommt-die-antiretroviralen-medikamente.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/die-aids-kranke-betty-bekommt-die-antiretroviralen-medikamente.jpg','die-aids-kranke-betty-bekommt-die-antiretroviralen-medikamente.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="410" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/die-aids-kranke-betty-bekommt-die-antiretroviralen-medikamente.jpg" alt="die-aids-kranke-betty-bekommt-die-antiretroviralen-medikamente.jpg" height="268" style="width: 410px; height: 268px" title="die-aids-kranke-betty-bekommt-die-antiretroviralen-medikamente.jpg" /></a>Die Gesamtzahl aller Todesfälle ist in den letzten zehn Jahren um 79 Prozent gestiegen. Die volkswirtschaftlichen Folgen von AIDS sind für Südafrika verheerend. Der Arbeitskräftepool schrumpft, die Kaufkraft schwindet, die Steuereinnahmen sinken und die Gesundheitskosten explodieren. Dies hat gravierende Auswirkungen auch auf die Betriebe, allein schon durch die Anzahl der ausgefallenen Arbeitsstunden, die durch den Besuch von Beerdingungen verloren gehen.</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Auch wenn nach jahrelangen Bemühungen antiretrovirale Medikamente seit 2005 durch die Regierung Südafrikas kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, ist nur ein kleiner Anteil der Bevölkerung in der Lage, die Medikamente einzunehmen. So nehmen beispielsweise 85,4 Prozent der HIV-infizierten schwangeren Frauen in Südafrika keine Medikamente ein, um die Gefahr der Mutter-Kind-Infektion auszuschließen. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Tragisch ist ferner, dass sich trotz massiver HIV/AIDS-Aufklärungskampagnen nur ein geringer Prozentsatz der Menschen testen lässt. Rund 2 Millionen Südafrikaner, die mit HIV leben, wissen nicht, dass sie infiziert sind und glauben, dass sie keiner Gefahr ausgesetzt sind. Ihnen ist nicht bewusst, dass sie das tödliche Virus übertragen. Die meisten Menschen werden erst dann auf ihre Infektion aufmerksam, wenn die ersten Symptome der Krankheit ihren Körper befallen. Da die Krankheit in vielen Bevölkerungsschichten bis heute als Fluch oder Strafe der Ahnen gilt, wird bis zum letzten Moment versucht, die Krankheit zu verschleiern. „Vielen Menschen macht die Krankheit und die mit ihr verbundene Lebensgefahr weniger Angst als das Stigma und die Ausgrenzung, die mit AIDS verknüpft sind“, beschreibt Edwin Cameron, prominenter Richter am obersten Berufungsgericht Südafrikas, der selbst HIV-positiv ist, in seinem Buch „Tod in Afrika“ die weitverbreitete Einstellung der südafrikanischen Bevölkerung.</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Der Kampf gegen die gesellschaftliche Stigmatisierung sowie die Stärkung der Betroffenen und ihrer Familien im Umgang mit AIDS sind die größten Herausforderungen und zugleich auch die zentralen Schwerpunkte der HIV/AIDS-Projekte, über die in diesem Newsletter unter anderem berichtet wird. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><font size="2"><font face="Arial">Alle 10 Minuten eine Vergewaltigung, alle 2 Stunden ein Mord</font></font></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Die Kriminalität in Südafrika stellt nach wie vor ein großes Problem dar. Das Land hat die weltweit höchste Kriminalitätsrate. Allein seit Ende der Apartheid 1994 wurden der südafrikanischen Polizei zufolge über 420.000 Menschen ermordet und mehr als 650.000 Menschen vergewaltigt. Nach der aktuellen Kriminalitätsstatistik werden in Südafrika pro Tag 50 Menschen ermordet und 150 vergewaltigt. Bei diesen Angaben handelt es sich lediglich um die gemeldeten Fälle, die Dunkelziffer liegt bei weitem höher.</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/aids-plakat.jpg" title="aids-plakat.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/aids-plakat.jpg','aids-plakat.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/sicherheitskrafte-in-sudafrika.jpg" title="sicherheitskrafte-in-sudafrika.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/sicherheitskrafte-in-sudafrika.jpg','sicherheitskrafte-in-sudafrika.jpg',event,300,75)"><img align="left" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/sicherheitskrafte-in-sudafrika.jpg" alt="sicherheitskrafte-in-sudafrika.jpg" title="sicherheitskrafte-in-sudafrika.jpg" /></a>Gründe für die Kriminalität sind vor allem die soziale Ungleichheit zwischen den ärmeren Bevölkerungsschichten, denen zumeist Schwarze angehören und der meist weißen Oberschicht des Landes. Doch die Kriminalität allein mit der sozialen Ungleichheit zu begründen, wäre ebenso falsch, wie das drastische Ausmaß von AIDS in Südafrika allein auf die Armut zu schieben. Eine Vielzahl sozialer und ethnischer Gründe haben ebenso großen Einfluss wie der landesweit hohe Alkoholkonsum und die Drogenproblematik, die wiederum vor allem in den schwarzen Wohngebieten anzutreffen ist. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Aufgefallen ist uns die nahezu überall spürbare und zum Teil enorme Angst. So verwandeln sich die Innenstädte und Geschäftszentren von Johannesburg, Kapstadt und Durban mit Einbruch der Dunkelheit zu wahrhaften Geisterstädten. Als Weißer zieht man sich zurück in die von hohen Mauern und privaten Sicherheitsdiensten hermetisch abgeriegelten Vorstädte. Die meisten Häuser gleichen mit Stacheldraht- und Elektrozäunen, Kameras, Infrarotsensoren, Scheinwerfern und Sirenen wahren Festungen. Die Menschen verriegeln selbst über Tag beim Fahren das Auto. In einigen Stadtteilen wird aus Angst vor Überfällen und Car-Jacking vor roten Ampeln nachts nicht mehr angehalten. Die Bevölkerung hat Angst und diese wächst, auch wenn jüngste Kriminalitätsstatistiken angeblich belegen, dass die Gewaltverbrechen leicht zurückgegangen sind. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Und dennoch haben wir entgegen vieler Horrormeldungen und Warnungen bis heute von der Gewalt nur gehört und gelesen. Obwohl wir uns in den Innenstädten von Johannesburg, Kapstadt und Durban frei bewegt, zahlreiche ehemalige Townships besucht und mit den Bewohnern gesprochen haben, gab es für uns nicht eine einzige bedrohliche Situation. Ein gesundes, aber ganz bestimmt nicht übertriebenes Maß an Vorsicht, ist sicherlich angebracht. Auch sollte man stets den Sicherheitshinweisen und Empfehlungen der Menschen vor Ort folgen. Dennoch würden wir jedem empfehlen, diesem wunderschönen Land und seinen Menschen nicht mit Angst, sondern mit Interesse, wachen Augen und gesundem Menschenverstand zu begegnen. Doch gilt dies nicht für jedes Land der Welt?</span></p>
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		<title>Es vergeht keine Nacht, in der nicht eine Frau vergewaltigt wird</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 08:57:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinne &#38; Gereon</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>

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		<description><![CDATA[GRIP – ein Pilotmodell zur Unterstützung von Vergewaltigungsopfern 
Nelspruit, Südafrika
&#160;

&#160;
Ein 8-jähriges Mädchen wird vergewaltigt und getötet. Eine 70-jährige Frau wird mit Benzin übergossen und angezündet. Der Täter ist der Mann, der die alte Frau drei Monate zuvor vergewaltigt hatte und sie umbringt, weil sie ihn angezeigte. Eine 27-jährige Frau wird vor den Augen ihres Sohnes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/dudu-mit-ihrer-mutter.jpg" title="dudu-mit-ihrer-mutter.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/dudu-mit-ihrer-mutter.jpg','dudu-mit-ihrer-mutter.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/vergewaltigungsopfer.jpg" title="vergewaltigungsopfer.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/vergewaltigungsopfer.jpg','vergewaltigungsopfer.jpg',event,300,75)"></a>GRIP – ein Pilotmodell zur Unterstützung von Vergewaltigungsopfern </font></font></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2"><font face="Arial"><em>Nelspruit, Südafrika</em></font></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/dudu-mit-ihrer-mutter.jpg" title="dudu-mit-ihrer-mutter.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/dudu-mit-ihrer-mutter.jpg','dudu-mit-ihrer-mutter.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/vergewaltigungsopfer.jpg" title="vergewaltigungsopfer.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/vergewaltigungsopfer.jpg','vergewaltigungsopfer.jpg',event,300,75)"><img align="middle" width="606" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/vergewaltigungsopfer.jpg" alt="vergewaltigungsopfer.jpg" height="409" style="width: 606px; height: 409px" title="vergewaltigungsopfer.jpg" /></a></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Ein 8-jähriges Mädchen wird vergewaltigt und getötet. Eine 70-jährige Frau wird mit Benzin übergossen und angezündet. Der Täter ist der Mann, der die alte Frau drei Monate zuvor vergewaltigt hatte und sie umbringt, weil sie ihn angezeigte. Eine 27-jährige Frau wird vor den Augen ihres Sohnes über mehrere Stunden von zwei Männern achtmal vergewaltigt. Trotz des mit Elektrozaun abgesicherten Hauses konnten die Peiniger eindringen. „Dies sind lediglich drei der Fälle, die bei uns in dieser Woche reingekommen sind“, berichtet Annésta Hofer, die Direktorin von GRIP. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Die Organisation hat mit den Vergewaltigungsfällen allein in der Region Nelspruit, im Osten Südafrikas, alle Hände voll zu tun. „Es vergeht keine Nacht, in der nicht eine Frau vergewaltigt wird“, so die Direktorin weiter. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">GRIP steht für „Greater Rape Intervention Programme“. Die Organisation wurde im Jahr 2000 gegründet und kümmert sich um jeden Vergewaltigungsfall in und um die 500.000-Einwohnerstadt, der bei der Polizei, in den Krankenhäusern oder über die Hotline gemeldet wird. Das Ziel der Organisation ist, Opfern von Missbrauch und Vergewaltigung beizustehen und sie in jeder möglichen Weise zu unterstützen. Allein von Januar bis Oktober 2007 kümmerte sich GRIP um 698 Vergewaltigungen und 976 Fälle häuslicher Gewalt. „Jeden Tag kommen fünf bis sechs neue Opfer zu uns“, erklärt die Direktorin. Doch nur ein Bruchteil aller Missbrauchsfälle wird angezeigt. Den Ergebnissen einer landesweiten Studie aus dem Jahr 2006 zufolge wird nur jeder achte Fall gemeldet. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Um den Betroffenen frühestmöglich beizustehen, hat die Organisation sogenannte „Care Rooms“, Anlauf- und Betreuungsräume innerhalb der Polizeistationen und Krankenhäuser, eingerichtet, die sieben Tage die Woche geöffnet sind und in denen die Opfer rund um die Uhr von psychologisch geschulten Mitarbeitern beraten und betreut werden. Die „Care Rooms“ sind liebevoll eingerichtet, die Wände mit warmen Farben und kinder-freundlichen Motiven bemalt. Sofas, Fernseher, Bücher und Spielsachen für die Kinder tragen zu einer privaten und geschützten Atmosphäre bei. Für Betroffene, die aufgrund des Schocks und ihrer Angst nicht nach Hause zurückkehren können, stehen Betten, sanitäre Einrichtungen sowie eine kleine Küche für einige Tage zur Verfügung. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><font size="2"><font face="Arial">Mit PEP kann innerhalb von 72 Stunden eine Ansteckung mit HIV verhindert werden</font></font></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Sobald eine Vergewaltigung bekannt wird, ist GRIP aktiv. Die Organisation kümmert sich darum, dass die Betroffenen im Krankenhaus entsprechend medizinisch untersucht und behandelt werden und dass es zu einer Anzeige kommt. Die GRIP-Mitarbeiter sorgen dafür, dass alle notwendigen Tests für das spätere Anklageverfahren durchgeführt werden und bestärken die Opfer, einen HIV-Test durchführen zu lassen. Allen Vergewaltigungsopfern steht die kostenfreie PEP-Therapie (Post-Exposure Prophylaxis) zur Verfügung, mit der binnen 72 Stunden nach der Vergewaltigung eine mögliche Infektion mit HIV wirksam verhindert werden kann. Bei PEP handelt es sich um ein modernes antiretrovirales Medikament, das für einen Zeitraum von 28 Tagen eingenommen werden muss. Daher ist es entscheidend wichtig, dass sich die Betroffenen möglichst sofort an GRIP wenden. „Mit PEP können wir Leben retten“, erklärt Annésta Hofer. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Neben den Medikamenten erhalten die Betroffenen im „Care Room“ des Krankenhauses auch eine Notfalltasche mit Zahnbürste, Zahnpasta, Toilettenartikeln, Damenbinden und frischer Unterwäsche. „Keiner Frau und keinem Kind soll zugemutet werden, nach der Vergewaltigung dieselben Sachen tragen zu müssen. Sie sollen die Möglichkeit haben, sich nach der medizinischen Untersuchung und Beweisaufnahme waschen und neue Unterwäsche anziehen zu können“, erklärt die zuständige GRIP-Mitarbeiterin.</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><font size="2"><font face="Arial">Bis zur Urteilssprechung begleitet</font></font></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">GRIP bietet ein breites Spektrum der Hilfe. Anwälte und Rechtsberater stehen den Betroffenen während des gesamten Anklage- und Gerichtsverfahrens bei. Aufgrund von Unsicherheit und Angst kommt es immer wieder vor, dass Gerichtsverhandlungen zu Ungunsten der Kläger verlaufen. Daher werden die Betroffenen mit speziellen „Gerichtstrainings“ auf die Gerichtsverhandlungen vorbereitet. Hierfür stellt das Nelspruiter Gericht der Organisation jeden Samstag seine Räumlichkeiten zur Verfügung. „Gerade für Kinder ist das Gericht meist etwas Bedrohliches. Daher werden die Kinder in speziellen Rollenspielen auf die Verhandlungen vorbereitet. Dies hat den Vorteil, dass sie bei dem eigentlichen Prozess die Abläufe bereits kennen und genau wissen, wie sie sich zu verhalten haben“, erklären Priscilla und Vinta, zwei GRIP-Betreuerinnen, die mit den Kindern das Vorbereitungstraining durchführen. Das von GRIP entwickelte Modell ist sehr erfolgreich. In den ersten zehn Monaten des Jahres wurden 193 Angeklagte verurteilt und nur 42 als nicht schuldig freigesprochen. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><font size="2"><font face="Arial">Kinder werden mit ihrem Schicksal nicht allein gelassen</font></font></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/dudu-mit-ihrer-mutter.jpg" title="dudu-mit-ihrer-mutter.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/dudu-mit-ihrer-mutter.jpg','dudu-mit-ihrer-mutter.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="486" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/dudu-mit-ihrer-mutter.jpg" alt="dudu-mit-ihrer-mutter.jpg" height="330" style="width: 486px; height: 330px" title="dudu-mit-ihrer-mutter.jpg" /></a>Nelly Zulu, eine der Sozialarbeiterinnen von GRIP, ist auf dem Weg zu der 12-jährigen Dudu. Das Mädchen wurde vor zwei Jahren auf dem Rückweg von der Schule vergewaltigt. Es passierte in einem kleinen Lebensmittelladen, nicht weit von ihrem Zuhause, mitten am helllichten Tag. „Dudu wollte etwas zu essen kaufen. Der Ladenbesitzer, den sie gut kannte, versprach ihr, Brot und Schokolade, wenn sie ihre Kleider ausziehen würde. Als Dudu daraufhin weglaufen wollte, wurde sie von dem 50-jährigen Mann brutal vergewaltigt“, erinnert sich Nelly Zulu. Aus Angst und Scham sagte Dudu niemandem, was passiert war. Erst als sie kurz darauf krank wurde und ihre Mutter einen Arzt aufsuchte, kam heraus, was passiert war. Ein Bluttest ergab, dass Dudu mit HIV infiziert wurde. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">„Fälle wie diese zeigen, wie wichtig es ist, dass die Menschen über unsere Programme und die Möglichkeit der PEP-Therapie Bescheid wissen“, erklärt Nelly Zulu. Daher betreibt GRIP umfangreiche Aufklärungsarbeit in den ehemaligen Townships, in Schulen, Jugendclubs sowie im lokalen Radio. Mithilfe von GRIP wurde der Ladenbesitzer angezeigt und ein Verfahren eröffnet. Doch nur wenige Wochen später entschieden die Eltern, die Anzeige zurückzuziehen, da die Familie durch den Täter in extremer Weise bedroht wurde. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Dank GRIP lebt Dudu heute mit ihrer Familie auf einer abgelegenen Farm, 15 km außerhalb von Nelspruit. Sie besucht die dritte Klasse und möchte eines Tages Lehrerin werden. Einmal pro Monat kommt Nelly Zulu vorbei und besucht die kleine Dudu, die ihr in den letzten zwei Jahren besonders ans Herz gewachsen ist. Dudu hat in Nelly nicht nur eine wichtige Freundin gefunden, sondern auch einen Menschen, der sich zutiefst in ihre Lage hineinversetzen kann. Nelly Zulu wurde, wie sie in aller Offenheit zugibt, als Kind selber vergewaltigt. „Ich weiß, was Dudu durchgemacht hat. Mir hat damals niemand geholfen. Daher möchte ich dafür sorgen, dass Kinder wie Dudu mit ihrem Schicksal nicht allein sein müssen.“</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Weitere Informationen über die Organisation via Let’s help oder direkt unter:</font></span></u></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt"></span></u><font face="Arial"><strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB">GRIP - Greater Rape Intervention Programme</span></strong><font size="2"><span lang="EN-GB"> </span></font></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font face="Arial"><font size="2"><span lang="EN-GB"></span></font></font><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"><font face="Arial">Adresse: P.O. Box 26122, Nelspruit 1200, South Africa</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"></span><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Kontakt: Annésta Hofer</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt"></span><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Telefon: +27 13 7524404</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt"></span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">e-Mail: <u><span style="color: blue"><a href="mailto:info@grip.org.za">info@grip.org.za<span style="font-size: 8pt; font-family: Arial" lang="IT"> </span></a></span></u></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt; font-family: Arial" lang="IT">Website:<span> </span><a href="http://www.grip.org.za/"><font color="#800080">www.grip.org.za</font></a></span></p>
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		<title>„Wenn ich an Mama denke, spüre ich, dass sie bei mir ist.“</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 08:43:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinne &#38; Gereon</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>

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		<description><![CDATA[St. Joseph&#8217;s Care and Support Trust hilft HIV-infizierten und von AIDS betroffenen Kindern
Bronkhorstspruit, Südafrika
&#160;

&#160;
Es ist 6.00 Uhr morgens als Buhle hereinkommt und Thabi die Decke wegzieht. „Es ist Zeit aufzustehen!“, ruft die große Schwester und rüttelt Thabi wach. Auch für Sipho, der noch im Halbschlaf neben seiner Schwester im Bett liegt, heißt es aufstehen. Während [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/aids-waisenkind-in-sudafrika.jpg" title="aids-waisenkind-in-sudafrika.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/aids-waisenkind-in-sudafrika.jpg','aids-waisenkind-in-sudafrika.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinderzeichnung.jpg" title="kinderzeichnung.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinderzeichnung.jpg','kinderzeichnung.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/verpflegungsstation.jpg" title="verpflegungsstation.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/verpflegungsstation.jpg','verpflegungsstation.jpg',event,300,75)"></a>St. Joseph&#8217;s Care and Support Trust hilft HIV-infizierten und von AIDS betroffenen Kindern</font></font></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2"><font face="Arial"><em>Bronkhorstspruit, Südafrika</em></font></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/aids-waisenkind-in-sudafrika.jpg" title="aids-waisenkind-in-sudafrika.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/aids-waisenkind-in-sudafrika.jpg','aids-waisenkind-in-sudafrika.jpg',event,300,75)"><img align="middle" width="554" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/aids-waisenkind-in-sudafrika.jpg" alt="aids-waisenkind-in-sudafrika.jpg" height="377" style="width: 554px; height: 377px" title="aids-waisenkind-in-sudafrika.jpg" /></a></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Es ist 6.00 Uhr morgens als Buhle hereinkommt und Thabi die Decke wegzieht. „Es ist Zeit aufzustehen!“, ruft die große Schwester und rüttelt Thabi wach. Auch für Sipho, der noch im Halbschlaf neben seiner Schwester im Bett liegt, heißt es aufstehen. Während Buhle den Tee für die kleineren Geschwister vorbereitet, gehen diese nach draußen zum Wasserhahn und waschen sich das Gesicht. Es ist noch kühl frühmorgens und die Sonne ist noch hinter den Hügeln versteckt. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Kurze Zeit später sind alle drei Geschwister auf dem Weg zur Schule. Während die 16-jährige Buhle die </font><font size="2" face="Arial">9. Klasse der weiterführenden Schule besucht, die nur einen Häuserblock entfernt liegt, müssen Thabi und Sipho jeden Morgen eine halbe Stunde zu Fuß zur Schule gehen. Thabi ist 11 Jahre alt und geht in die 5. Klasse. Ihr kleinerer Bruder ist gerade 7 Jahre alt geworden und besucht die erste Klasse.</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><font size="2"><font face="Arial">Wenn Kinder die Eltern ersetzen müssen</font></font></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Seit dem Tod der Mutter vor knapp sechs Monaten ist Buhle für ihre beiden Geschwister allein verantwortlich. An ihren Vater kann sie sich kaum mehr erinnern. Als sie noch ganz klein war, hat er die Familie verlassen und so weiß sie nicht einmal mehr, wie er aussah. Allmorgendlich weckt sie ihre jüngeren Geschwister und sorgt dafür, dass sie rechtzeitig zur Schule kommen. Schon vor zwei Jahren, als ihre Mutter schwer krank wurde, musste Buhle alle Aufgaben im Haushalt erledigen und ihre Mutter pflegen. Von heute auf morgen hatte das junge Mädchen die Rolle eines Erwachsenen zu übernehmen. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Sowie Buhle, Thabi und Sipho wachsen in Südafrika aufgrund von AIDS über 1,2 Millionen Kinder ohne ihre Eltern auf. Mit über 18,8 Prozent hat das Land eine der höchsten HIV/AIDS-Infektionsraten der Welt, und so werden heute viele Familien, da Eltern und Großeltern bereits verstorben sind, durch Kinder geführt.</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Obwohl die älteren Geschwister ganz selbstverständlich die Elternrolle übernehmen, so sind sie doch nicht in der Lage, die Eltern zu ersetzen. Vielen Kindern fehlt es an Fürsorge, Geborgenheit und Liebe. Sie haben niemanden mehr, der ihnen in schwierigen Situationen beisteht, ihnen Halt gibt und sie beschützt, wenn sie in Gefahr sind. Viel zu früh müssen diese Kinder ihre Kindheit aufgeben. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">„Alles was wir machen, hat mit AIDS zu tun. AIDS ist weit mehr als nur eine Krankheit. Daher reichen allein gesundheitliche Maßnahmen auf Dauer bei weitem nicht aus“, erklärt Elisabeth Schilling, die Gründerin und Direktorin des St. Joseph&#8217;s Care and Support Trust. Neben der Beratung HIV-infizierter Menschen und Pflege von AIDS-kranken Patienten betreibt die Organisation ein Hospiz sowie zahlreiche Einrichtungen und Programme zur sozialen, psychologischen und spirituellen Unterstützung der Betroffenen. „Wir verfolgen einen holistischen Ansatz und versuchen, den Menschen in jeder uns möglichen Weise zu helfen“, so die Gründerin.</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Unweit der Schule, die Thabi und Sipho besuchen, liegt das St. Joseph’s Community Centre Wolvenkop. Pünktlich um 10.00 Uhr schließt Emma Mhlanga die Kinderbetreuungs- und Verpflegungsstation auf. Gemeinsam mit zwei Mitarbeitern bereitet sie das Mittagessen vor. In der Küche liegt ein Sack Reis und Berge von verschiedenem Gemüse. „Gerade genug, um fünfzig Kinder satt zu kriegen“, lacht Emma. <a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/aids-waisenkind-in-sudafrika.jpg" title="aids-waisenkind-in-sudafrika.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/aids-waisenkind-in-sudafrika.jpg','aids-waisenkind-in-sudafrika.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinderzeichnung.jpg" title="kinderzeichnung.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinderzeichnung.jpg','kinderzeichnung.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/verpflegungsstation.jpg" title="verpflegungsstation.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/verpflegungsstation.jpg','verpflegungsstation.jpg',event,300,75)"></a></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/verpflegungsstation.jpg" title="verpflegungsstation.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/verpflegungsstation.jpg','verpflegungsstation.jpg',event,300,75)"><img align="right" width="402" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/verpflegungsstation.jpg" alt="verpflegungsstation.jpg" height="258" style="width: 402px; height: 258px" title="verpflegungsstation.jpg" /></a>Das St. Joseph’s Community Centre Wolvenkop ist eine von insgesamt sieben Kinderbetreuungs- und Verpflegungsstationen. Von Montag bis Freitag bekommen hier AIDS-Waisen und besonders benachteiligte Kinder aus der Umgebung ein ausgewogenes Mittagessen. Heute steht Kohl, Reis, Kürbis und Gehacktes auf dem Speiseplan. Emma weiß, dass dies für viele Kinder, die in die Verpflegungsstationen kommen, die einzige Mahlzeit des Tages ist. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Um 14.00 Uhr strömen die ersten Kinder in das St. Joseph’s Community Centre. Die einen stehen bereits in der Schlange, um einen Teller aus der Küche zu holen, andere spielen draußen Fußball oder zeichnen Figuren in den sandigen Boden. Auch Sipho und Thabi sind bereits eingetroffen und haben großen Hunger, da sie nur eine Tasse Tee zum Frühstück hatten. Sie holen sich einen Teller bei Emma und setzen sich zu den anderen Kindern. Das Mittagessen scheint allen zu schmecken – es wird kein Ton mehr gesprochen. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><font size="2"><font face="Arial">Memory Boxes – Brücken der Erinnerung</font></font></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/aids-waisenkind-in-sudafrika.jpg" title="aids-waisenkind-in-sudafrika.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/aids-waisenkind-in-sudafrika.jpg','aids-waisenkind-in-sudafrika.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinderzeichnung.jpg" title="kinderzeichnung.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinderzeichnung.jpg','kinderzeichnung.jpg',event,300,75)"></a>Nach dem Essen werden die Kinder in Gruppen aufgeteilt. Während die Kleinen malen und andere Kinder ihre Hausaufgaben machen, setzt sich Thabi mit den größeren Kindern gemeinsam an einen Tisch und arbeitet an ihrer „Memory Box“. Diese besteht aus einem Schuhkarton, den sie sorgfältig und liebevoll bemalt hat. In dem Karton liegen Zeichnungen und Briefe sowie ein Foto von einer Frau. Die Frau auf dem Bild trägt ein blumengemustertes Sommerkleid und einen Hut. Sie sitzt auf einer Treppe an die Wand gelehnt und lächelt. Es ist Thabis verstorbene Mutter. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/aids-waisenkind-in-sudafrika.jpg" title="aids-waisenkind-in-sudafrika.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/aids-waisenkind-in-sudafrika.jpg','aids-waisenkind-in-sudafrika.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinderzeichnung.jpg" title="kinderzeichnung.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinderzeichnung.jpg','kinderzeichnung.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="377" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kinderzeichnung.jpg" alt="kinderzeichnung.jpg" height="392" style="width: 377px; height: 392px" title="kinderzeichnung.jpg" /></a>Die „Memory Box“ ist ein wichtiger Bestandteil aktiver Trauerarbeit bei Kindern und wird in verschiedenen afrikanischen Ländern schon seit Jahren erfolgreich eingesetzt. In eine Memory Box darf ein Kind all das hineintun, was es an die Eltern erinnert, wie Fotos, Zeichnungen, Gedichte oder Briefe. Da viele Kinder zum Zeitpunkt des Todes ihrer Eltern noch klein sind, werden mit den Gegenständen in der Memory Box die Erinnerungen der Kinder an ihre Eltern wachgehalten. „Wir lassen die Kinder Briefe an ihre verstorbenen Eltern schreiben, in denen sie ihnen mitteilen können, was in ihnen vorgeht. Auch wenn es oft traurige Briefe sind, so helfen sie doch den Kindern, den Tod ihrer Eltern zu thematisieren und nach und nach darüber hinwegzukommen“, erklärt Emma Mhlanga. „Wenn möglich versuchen wir mit den Memory Boxes schon vor dem Tod der Eltern zu beginnen und diese aktiv in die Ausstattung der Memory Boxes mit einzubinden.“ So werden auch Briefe, Gedichte und persönliche Gegenstände der Eltern zu wertvollen Erinnerungshilfen für die Kinder. Auch wenn die Auseinandersetzung mit dem Tod der Eltern für die Kinder nicht leicht ist, so gestalten sie ihre Memory Boxes mit Hingabe und Liebe. Thabi ist sich sicher: „Wenn ich an Mama denke, spüre ich, dass sie bei mir ist.“</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Neben der täglichen Verpflegung und der Nachmittagsbetreuung kümmern sich die Mitarbeiter des St. Joseph’s Community Centre darum, dass die Kinder auch nach dem Tod der Eltern weiterhin zur Schule gehen. Einmal pro Woche besuchen sie die Haushalte der Kinder und schauen nach dem Rechten. „Wir helfen den Kindern mit allem, was sie brauchen“, erklärt Lizzy Ogoweng, die Leiterin der Sozialprogramme des St. Joseph&#8217;s Care and Support Trust. Hierzu gehören Kleidung, Schuhe, die Schuluniform sowie Hefte, Stifte und Schulbücher. Einmal pro Monat erhalten besonders bedürftige Familien ein Versorgungspaket, bestehend aus den wichtigsten Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und Waschpulver. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Am späten Nachmittag schließt das St. Joseph’s Community Center seine Pforten. Für Thabi und Sipho ist es Zeit, zurück nach Hause zu gehen. Buhle wartet bereits auf ihre jüngeren Geschwister. Gemeinsam bereiten sie das Abendessen vor. Für die Kinder ist es fast schon normal geworden, auch ohne ihre Eltern zurechtzukommen.</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Weitere Informationen über die Organisation via Let’s help oder direkt unter:</font></span></u></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt"></span></u><font face="Arial"><strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB">St. Joseph&#8217;s Care and Support Trust</span></strong><font size="2"><span lang="EN-GB"> </span></font></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font face="Arial"><font size="2"><span lang="EN-GB"></span></font></font><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"><font face="Arial">Adresse: P.O. Box 2016, Bronkhorstspruit 1020, South Africa</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"></span><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Kontakt: Elisabeth Schilling</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt"></span><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Telefon: +27 13 9326600</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt"></span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">e-Mail: <u><span style="color: blue"><a href="mailto:fundraising@stjosephcare.org.za">fundraising@stjosephcare.org.za<span style="color: windowtext; text-decoration: none; text-underline: none"> </span></a></span></u></font></span><span style="font-size: 8pt; font-family: Arial"> </span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt; font-family: Arial">Website:<span> </span><u><span style="color: blue"><a href="http://www.grip.org.za/"><span><font color="#800080">www.sizanani.org</font></span><span style="color: windowtext; text-decoration: none; text-underline: none"><span>  </span></span></a></span></u></span></p>
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		</item>
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		<title>Engel in roten T-Shirts</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 08:32:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinne &#38; Gereon</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Namibia]]></category>

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		<description><![CDATA[Bedingungsloser Einsatz freiwilliger Helfer der Catholic AIDS Action 
Oshakati, Namibia
&#160;

&#160;
Penaeyambeko Inghalwa lebt mit ihren beiden Töchtern und einem Enkelkind in einem Slumviertel am Stadtrand von Oshakati, einer Kleinstadt im Norden Namibias unweit der Grenze zu Angola. Ihre kleine Hütte besteht aus zwei verrosteten Autotüren, einer Motorhaube, zerfetzten Plastikfolien, Stoffresten und einem undichten Strohdach. Die Gegend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/antonja-an-der-feuerstelle.jpg" title="antonja-an-der-feuerstelle.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/antonja-an-der-feuerstelle.jpg','antonja-an-der-feuerstelle.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/home-based-care.jpg" title="home-based-care.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/home-based-care.jpg','home-based-care.jpg',event,300,75)"></a>Bedingungsloser Einsatz freiwilliger Helfer der Catholic AIDS Action </font></font></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><em><font size="2"><font face="Arial">Oshakati, Namibia</font></font></em></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/antonja-an-der-feuerstelle.jpg" title="antonja-an-der-feuerstelle.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/antonja-an-der-feuerstelle.jpg','antonja-an-der-feuerstelle.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/home-based-care.jpg" title="home-based-care.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/home-based-care.jpg','home-based-care.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/home-based-care.jpg" title="home-based-care.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/home-based-care.jpg','home-based-care.jpg',event,300,75)"><img align="middle" width="550" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/home-based-care.jpg" alt="home-based-care.jpg" height="377" style="width: 550px; height: 377px" title="home-based-care.jpg" /></a></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Penaeyambeko Inghalwa lebt mit ihren beiden Töchtern und einem Enkelkind in einem Slumviertel am Stadtrand von Oshakati, einer Kleinstadt im Norden Namibias unweit der Grenze zu Angola. Ihre kleine Hütte besteht aus zwei verrosteten Autotüren, einer Motorhaube, zerfetzten Plastikfolien, <a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/antonja-an-der-feuerstelle.jpg" title="antonja-an-der-feuerstelle.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/antonja-an-der-feuerstelle.jpg','antonja-an-der-feuerstelle.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/home-based-care.jpg" title="home-based-care.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/home-based-care.jpg','home-based-care.jpg',event,300,75)"></a>Stoffresten und einem undichten Strohdach. Die Gegend ist trostlos und wirkt ausgestorben. Die Sonne scheint erbarmungslos und die Hitze ist schier unerträglich. Die Menschen suchen Schutz in ihren Hütten und unter den wenigen Bäumen und Sträuchern. Sie leben unter katastrophalen Bedingungen.</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Penaeyambeko und ihren Kindern fehlt es an allem. Die Familie ernährt sich von Abfällen, die die Kinder auf der Mülldeponie sammeln. Da es weder einen Brunnen noch eine Wasserleitung gibt und sie sich das Geld für frisches Trinkwasser nicht leisten können, sind sie gezwungen, das verschmutzte Wasser aus dem nahegelegenen Kanal zu trinken. Weil die Mutter zu schwach ist, muss ihre 12-jährige Tochter Antonja die gesamte Hausarbeit erledigen.</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Jeden Morgen und jeden Abend schleppt das kleine Mädchen die schweren Wassercontainer vom Kanal bis nach Hause. Wenn es einmal etwas zu essen gibt, bereitet Antonja dieses an der offenen Feuerstelle vor ihrer Hütte zu. Da es in der ganzen Gegend nicht genügend Holz gibt, verbrennt sie Plastikabfälle und alte Autoreifen. Auch wenn ihr vom giftigen Rauch die Augen brennen und sie weiß, wie schädlich der Qualm ist, hat sie keine andere Wahl. Mit ihren 12 Jahren hat sie bereits die Rolle und Verantwortung eines Erwachsenen. Sie kann nicht zur Schule gehen, auch hierfür fehlt das Geld. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Die Mutter atmet schwer. Seit Jahren leidet sie an den Folgen von AIDS, jener Krankheit, an der auch ihr Ehemann schon vor Jahren verstorben ist. Ihr ausgemergeltes Gesicht und die Hautausschläge an ihren Füßen zeigen, dass auch bei ihr die Krankheit bereits ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hat. Penaeyambeko und ihre Kinder werden von den freiwilligen Mitarbeitern der Catholic AIDS Action, der größten und anerkanntesten Organisation im Kampf gegen AIDS in Namibia, betreut. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><font size="2"><font face="Arial">Die vielseitige Hilfe der Catholic AIDS Action</font></font></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Catholic AIDS Action ist eine Non Government Organisation (NGO), die 1998 gegründet wurde. Zu ihren </font><font size="2" face="Arial">wichtigsten Programmen und Aktivitäten zählen:</font></p>
<ul>
<li>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Unterstützung von mit HIV/AIDS betroffenen Familien</font></p>
</li>
<li>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Häusliche Pflege und Betreuung von an AIDS erkrankten Patienten</font></p>
</li>
<li>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">HIV/AIDS Aufklärung vor allem für Jugendliche</font></p>
</li>
<li>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Kostenlose AIDS-Tests und Beratung</font></p>
</li>
<li>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Schulausbildungs-, Betreuungs- und Ernährungsprogramme für AIDS-Waisen und sozial benachteiligte Kinder</font></p>
</li>
</ul>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Trotz der engen Verbundenheit der Organisation zur Katholischen Kirche richten sich die Einrichtungen und Programme von Catholic AIDS Action an alle Menschen in Not, ungeachtet ihrer religiösen oder ethnischen Zugehörigkeit. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/antonja-an-der-feuerstelle.jpg" title="antonja-an-der-feuerstelle.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/antonja-an-der-feuerstelle.jpg','antonja-an-der-feuerstelle.jpg',event,300,75)"><img align="right" width="445" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/antonja-an-der-feuerstelle.jpg" alt="antonja-an-der-feuerstelle.jpg" height="306" style="width: 445px; height: 306px" title="antonja-an-der-feuerstelle.jpg" /></a></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">„In unserem Hausbesuchs- und Betreuungsprogramm engagieren sich zurzeit 649 ehrenamtliche Mitarbeiter, die 3.173 kranke und hilfsbedürftige Menschen zwei- bis dreimal pro Woche besuchen“, erklärt Efraim Iipinge, der Regionalleiter für die beiden Nordwestprovinzen Oshana und Omusati. </font><font size="2" face="Arial">Für die vielen verzweifelten und an AIDS erkrankten Menschen sind die freiwilligen Mitarbeiter der Organisation, die man schon von weitem an ihren rot leuchtenden T-Shirts erkennt, oftmals die einzigen Menschen, die sich um sie kümmern. Neben der psychosozialen Betreuung und dem moralischen Beistand werden die Kranken mit Medikamenten, Vitaminen, Pflegemitteln sowie zum Teil auch mit Lebensmitteln und spezieller Aufbaunahrung versorgt. Falls erforderlich, organisieren die freiwilligen Helfer Arzt- und Krankenhausbesuche und kümmern sich um die Formalitäten. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Neben der direkten Betreuung und Pflege der Kranken, stehen die freiwilligen Helfer der Catholic AIDS Action auch den Familienmitgliedern bei. So gehört zu ihren Aufgaben auch die Vorbereitung der Kinder auf den Tod ihrer Eltern. Sie bringen ihnen bei, was bei der Pflege der Eltern zu beachten ist, geben wertvolle Ratschläge und ermutigen die Kinder, nicht zu verzweifeln. Der Projektkoordinator John Kamati erläutert: „Sobald einer der Eltern an AIDS erkrankt, hat dies direkte und traumatische Auswirkungen auf das Leben der Kinder. Stirbt ein Elternteil oder gar beide Eltern fehlt es den Kindern an Schutz, menschlicher Wärme und Geborgenheit. Für viele Kinder ist der Tod nicht greifbar und sie müssen behutsam darauf vorbereitet werden, dass ihre Eltern nicht mehr zurückkommen.“ </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Aufgrund der immer noch starken Stigmatisierung und gesellschaftlichen Ausgrenzung haben viele AIDS-Kranke den Kontakt zu ihren Familienmitgliedern, Verwandten und Freunden verloren. „Als wir vor einigen Jahren mit unserer Arbeit begannen, hatten wir es sehr schwer“, erklärt Jutta Onesmus, die schon seit Beginn als freiwillige Helferin für Catholic AIDS Action aktiv ist. „Sobald die Menschen unsere roten T-Shirts sahen, fingen sie an zu tuscheln. Die meisten gingen automatisch davon aus, dass auch wir als Betreuer HIV-positiv sind. Nicht nur die Menschen in den Hütten, die wir regelmäßig besuchen, sondern auch wir wurden am Anfang gemieden. Doch mit der Zeit haben sie erkannt, wie wichtig unsere Arbeit ist. Wenn wir heute in die Dörfer kommen, freuen sich die Menschen und schätzen unseren Besuch.“ </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Zwischen den freiwilligen Mitarbeitern und ihren Klienten besteht eine sehr enge Verbindung. Durch die liebevolle Fürsorge, die die kranken und notleidenden Menschen erfahren, wird den Mitarbeitern der Catholic AIDS Action Vertrauen und Dankbarkeit entgegengebracht. Die enorme Wertschätzung für das Engagement der freiwilligen Helfer bringt auch Penaeyambeko Inghalwa zum Ausdruck: „Ich wüsste nicht, wie ich ohne die Hilfe von Jutta zurecht käme. Sie ist immer für mich da, hört mir zu und lässt mich nicht allein“.</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Weitere Informationen über die Organisation via Let’s help oder direkt unter:</font></span></u></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt"></span></u><strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"><font face="Arial">Catholic AIDS Action</font></span></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"></span></strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"><font face="Arial">Adresse: P.O. Box 11525, Windhoek, Namibia</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"></span><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"><font face="Arial">Kontakt: Father Richard W. Bauer (Executive Director)</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"></span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">Telefon: +264 61 276350</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"></span><font face="Arial"><span style="font-size: 8pt" lang="IT">e-Mail: </span><u><span style="font-size: 8pt; color: blue"><a href="mailto:fundraising@stjosephcare.org.za"><span><span lang="IT"><a href="mailto:web@caa.org.na">web@caa.org.na</a></span></span></a></span></u></font><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial"> </font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Website:<span> </span><u><span style="color: blue"><a href="http://www.caa.org.na/"><span><font color="#800080">www.caa.org.na</font></span></a></span></u></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial"><u><span style="color: blue"></span></u></font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial"><u><span style="color: blue"></span></u></font></span></p>
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		<title>Men as Partners – ein Projekt von EngenderHealth</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 08:16:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinne &#38; Gereon</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>

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	<category>engenderhealth</category>
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		<description><![CDATA[Johannesburg, Südafrika




Die meisten Projekte und Organisationen im Kampf gegen Missbrauch und sexuelle Gewalt richten sich an Frauen und Kinder. Doch es sind die Männer, die nahezu sämtliche Entscheidungen in Bezug auf Sex treffen. Daher hat die internationale Sozialorganisation „EngenderHealth“ mit dem Programm „Men as Partners“ (MAP) ein völlig neues und weltweit einmaliges Konzept entwickelt, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><em><font size="2"><font face="Arial">Johannesburg, Südafrika</font></font></em></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span></p>
<p><span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span><font size="2" face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/men-as-partners.jpg" title="men-as-partners.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/men-as-partners.jpg','men-as-partners.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="222" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/men-as-partners.jpg" alt="men-as-partners.jpg" height="335" style="width: 222px; height: 335px" title="men-as-partners.jpg" /></a>Die meisten Projekte und Organisationen im Kampf gegen Missbrauch und sexuelle Gewalt richten sich an Frauen und Kinder. Doch es sind die Männer, die nahezu sämtliche Entscheidungen in Bezug auf Sex treffen. Daher hat die internationale Sozialorganisation „EngenderHealth“ mit dem Programm „Men as Partners“ (MAP) ein völlig neues und weltweit einmaliges Konzept entwickelt, das sich in erster Linie an Männer richtet.</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span><span><font size="2" face="Arial">„Men as Partners“ hat zum Ziel, Männer zu mobilisieren und sie zu verantwortungsvollen Partnern zu machen, die jegliche Form der Gewalt an Frauen und Kindern ablehnen und für deren Rechte einstehen. „Nicht alle Männer sind Vergewaltiger“, erklärt Kent Klindera, der das Johannesburger Büro leitet. „Doch das Problem ist, dass kaum ein Mann bereit ist, sich in der Öffentlichkeit gegen Vergewaltigung und Missbrauch auszusprechen.“</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span><span><font size="2" face="Arial">In Südafrika richten sich die Programme von MAP vorwiegend an Jugendliche. In mehrtägigen Trainings werden bestehende Klischees von Männlichkeit, die klassische Rollenverteilung von Mann und Frau und vermeintliche Idealbilder der beiden Geschlechter in Frage gestellt und besprochen. Das Ziel der Trainings ist, den Jugendlichen ein neues Verständnis von Männlichkeit zu vermitteln, das auf gleichberechtigter Partnerschaft, gegenseitiger Achtung und Verantwortung sowie Gewaltfreiheit beruht. </font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span><span><font size="2" face="Arial">EngenderHealth arbeitet mit prominenten und in der Öffentlichkeit beliebten Männern, wie beispielsweise bekannten Fußballern, Rugbyspielern, Sängern und Schauspielern zusammen, die als „Stars“ des MAP-Programms mit gutem Beispiel vorangehen. Gerade in einer Gesellschaft, in der Kriminalität und AIDS weit verbreitet sind, ist es wichtig, dass Vorbilder für den Gebrauch von Kondomen werben, auf die Gefahren von AIDS hinweisen und die Frau als gleichberechtigte Partnerin darstellen.</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span></span><u><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Weitere Informationen über die Organisation via Let’s help oder direkt unter:</font></span></u></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt"></span></u><strong><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">EngenderHealth</font></span></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><span style="font-size: 8pt"></span></strong><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Adresse: 49 Jorrisen, Braamfontein, Johannesburg, South Africa</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt"></span><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Kontakt: Kent Klindera (Senior Technical Advisor)</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt"></span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">Telefon: +27 11 4035245</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"></span><font face="Arial"><span style="font-size: 8pt" lang="IT">e-Mail: </span><span style="font-size: 8pt"><a href="mailto:kklindera@engenderhealth.org"><span lang="IT">kklindera@engenderhealth.org</span></a></span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><span>  </span></span></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font face="Arial"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><span></span></span></font><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">Web:<span> </span><u><span style="color: blue"><a href="http://www.shangilia.org/">www.engenderhealth.org</a></span></u> </font></span><strong><span style="font-size: 12pt" lang="IT"></span></strong></p>
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		<title>Geraubte Kindheit hinter Gittern</title>
		<link>http://lets-help.org/travelblog/?p=102</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Sep 2007 08:54:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinne &#38; Gereon</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kenia]]></category>

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	<category>gefängnissen</category>
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		<description><![CDATA[The Nest gibt Kindern von inhaftierten Müttern vorübergehend ein Zuhause
Bericht aus Limuru, Kenia

&#160;
„Ich habe gesehen, wie Papa das Baby zerbrochen hat.“ So beschreibt der 10-jährige George die unfassbare Vergewaltigung seiner kleinen Schwester Lisa (beide Namen geändert). Mit drei Monaten wurde sie von ihrem eigenen Vater vergewaltigt. Das Kind wurde regelrecht aufgespießt, ihr kleiner Körper aufgerissen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/die-kinder-von-the-nest.jpg" title="die-kinder-von-the-nest.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/die-kinder-von-the-nest.jpg','die-kinder-von-the-nest.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/irene-baumgartner-mit-der-kleinen-lisa.jpg" title="irene-baumgartner-mit-der-kleinen-lisa.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/irene-baumgartner-mit-der-kleinen-lisa.jpg','irene-baumgartner-mit-der-kleinen-lisa.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kind-aus-dem-kinderhaus-von-the-nest.jpg" title="kind-aus-dem-kinderhaus-von-the-nest.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kind-aus-dem-kinderhaus-von-the-nest.jpg','kind-aus-dem-kinderhaus-von-the-nest.jpg',event,300,75)"></a>The Nest gibt Kindern von inhaftierten Müttern vorübergehend ein Zuhause</font></font></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><em><font size="2"><font face="Arial">Bericht aus Limuru, Kenia</font></font></em></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/die-kinder-von-the-nest.jpg" title="die-kinder-von-the-nest.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/die-kinder-von-the-nest.jpg','die-kinder-von-the-nest.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/irene-baumgartner-mit-der-kleinen-lisa.jpg" title="irene-baumgartner-mit-der-kleinen-lisa.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/irene-baumgartner-mit-der-kleinen-lisa.jpg','irene-baumgartner-mit-der-kleinen-lisa.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kind-aus-dem-kinderhaus-von-the-nest.jpg" title="kind-aus-dem-kinderhaus-von-the-nest.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kind-aus-dem-kinderhaus-von-the-nest.jpg','kind-aus-dem-kinderhaus-von-the-nest.jpg',event,300,75)"><img src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kind-aus-dem-kinderhaus-von-the-nest.jpg" alt="kind-aus-dem-kinderhaus-von-the-nest.jpg" title="kind-aus-dem-kinderhaus-von-the-nest.jpg" /></a></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font face="Arial" size="2">„Ich habe gesehen, wie Papa das Baby zerbrochen hat.“ So beschreibt der 10-jährige George die unfassbare Vergewaltigung seiner kleinen Schwester Lisa <em>(beide Namen geändert)</em>. Mit drei Monaten wurde sie von ihrem eigenen Vater vergewaltigt. Das Kind wurde regelrecht aufgespießt, ihr kleiner Körper aufgerissen, ihre Seele zerstört. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font face="Arial" size="2">Lisa überlebt wie durch ein Wunder die schreckliche Vergewaltigung. Ihre alkoholabhängige Mutter bringt das Mädchen in ein Krankenhaus, wo es sofort notoperiert wird. Kurz nach der Entlassung kommt es erneut zu einem tragischen Zwischenfall. Die schwer betrunkene Mutter wird mit dem Kind in einem Straßengraben gefunden. Lisa leidet an einer schweren Infektion und muss erneut ins Krankenhaus gebracht werden. </font><font face="Arial" size="2">Die Mutter wird inhaftiert, vom Vater fehlt jede Spur. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font face="Arial" size="2">Eine Sozialarbeiterin von „The Nest“ wird bei ihren Gefängnisbesuchen auf die traurige und unfassbare Geschichte der kleinen Lisa aufmerksam. Gleichzeitig erfährt sie von den beiden hinterbliebenen sieben- und zehnjährigen Geschwistern von Lisa, die noch irgendwo Zuhause sein müssen und um die sich keiner kümmert. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font face="Arial" size="2">„Kinder, deren Mütter im Gefängnis sind und um die sich keiner kümmern kann, werden bei uns im Kinderhaus aufgenommen“ erklärt Irene Baumgartner, Gründerin und Leiterin von „The Nest“, das im Jahr 1999 eröffnet und 2001 als Stiftung in Kenia registriert wurde. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font face="Arial" size="2">Meist bietet sich den Mitarbeitern des Nests ein trauriges Bild, wenn Kinder aus dem Gefängnis zu ihnen gebracht oder diese alleine Zuhause aufgefunden werden. Im Fall der beiden Geschwister von Lisa erzählt Irene Baumgartner betroffen: „Die beiden verwahrlosten Buben hatten seit Tagen nichts mehr gegessen und waren völlig ausgehungert. In der Hütte roch es nach Fäkalien und die Großmutter lag betrunken und völlig geistesabwesend in einer Ecke.“ </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><font size="2"><font face="Arial">The Nest – Liebevoll betreut statt ganz allein gelassen</font></font></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font face="Arial" size="2">Heute leben Lisa und ihre beiden Brüder zusammen mit 88 weiteren Kindern im Kinderhaus „The Nest“. Die Organisation gibt vernachlässigten und verwahrlosten Kindern, deren Mütter in Haft sind, vorübergehend ein Zuhause. “Viele Kinder kommen traumatisiert oder in einem gesundheitlich bedrohlichen Zustand zu uns“, erläutert Irene Baumgartner. „Wir kümmern uns um alles, was die Kinder brauchen und versuchen ihnen durch liebevolle Zuwendung über die Trennung von ihren Müttern hinwegzuhelfen.“ </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font face="Arial" size="2">Das Kinderhaus liegt in Limuru, 25 km nordwestlich von Nairobi. Das vorübergehende Zuhause für die Kinder ist sehr freundlich und kindgerecht eingerichtet. Auf dem gesamten Gelände herrscht eine warmherzige Atmosphäre und man spürt, dass hier alles getan wird, um den Aufenthalt der Kinder so angenehm wie möglich zu gestalten. Das qualifizierte Team des Kinderhauses bestehend aus Krankenschwestern, Sozialarbeiterinnen, Lehrern und Hausmüttern ist engagiert und geht liebevoll mit den Kindern um. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font face="Arial" size="2">Während die Jüngeren im eigenen Kindergarten betreut werden, gehen die älteren Kinder in die staatliche Grundschule. Die Kinder dürfen so lange im Nest bleiben, bis ihre Mütter wieder aus der Haft entlassen werden und in der Lage sind, für sich und ihre Kinder zu sorgen. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font face="Arial" size="2">Für die Zeit nach der Entlassung hat die Organisation jüngst ein „Half-Way Home“ eröffnet, in dem die Mütter zusammen mit ihren Kindern nach ihrer Haft zunächst einmal wohnen und sich neu orientieren können. „Durch Familien- und Rechtsberatung, Unterstützung bei Behördengängen, Kleinkreditvergaben und dem Aufbau einer Jobbörse versuchen wir den entlassenen Müttern einen sicheren und verlässlichen Weg zurück in die Gesellschaft zu ermöglichen“, beschreibt Irene Baumgartner die Ziele des Half-Way Homes.</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><font size="2"><font face="Arial">Besuchs- und Betreuungsprogramm der Mütter in den Gefängnissen</font></font></strong><font face="Arial" size="2"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/die-kinder-von-the-nest.jpg" title="die-kinder-von-the-nest.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/die-kinder-von-the-nest.jpg','die-kinder-von-the-nest.jpg',event,300,75)"><img src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/die-kinder-von-the-nest.jpg" alt="die-kinder-von-the-nest.jpg" style="width: 414px; height: 281px" title="die-kinder-von-the-nest.jpg" align="right" height="281" width="414" /></a></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font face="Arial" size="2">Neben dem Kinderhaus und dem Reintegrationsprogramm liegt ein weiterer Schwerpunkt der Organisation in der Betreuung von noch inhaftierten Müttern und ihren Kindern. Gesetzlich vorgeschrieben ist in Kenia, dass Kinder bis zu vier Jahren bei ihren Müttern im Gefängnis verbleiben dürfen. Wenn sie älter sind, müssen sie entweder zu Verwandten oder in ein staatliches Waisenhaus. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font face="Arial" size="2">Regelmäßig besuchen Sozialarbeiter und Krankenschwestern der Organisation die sechs Frauengefängnisse im Großraum Nairobi sowie teilweise auch in anderen Teilen des Landes. „Während die Zustände im größten Frauengefängnis mit rund 600 weiblichen Gefangenen hier in Nairobi recht gut sind, sieht es in den Gefängnissen auf dem Land oftmals katastrophal aus. Die Gefangenen sind zumeist in bruchfälligen Gebäuden untergebracht, müssen auf dem Boden schlafen und es gibt weder Decken noch Moskitonetze“, so Irene Baumgartner. Absolut unzureichend sind auch die Möglichkeiten zur Versorgung der Kinder, die weder Spielzeug noch ausreichend Platz oder eine kindgerechte Umgebung zum Spielen haben. Da erwiesen ist, dass gerade die ersten drei Lebensjahre für die Entwicklung von Kindern entscheidend sind, wird klar, welch bleibende Schäden durch eine Kindheit hinter Gittern entstehen können.</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font face="Arial" size="2">„Noch grauenhafter sind die Zustände in der Untersuchungshaft“, erklärt Irene Baumgartner. Nach den gesetzlichen Bestimmungen dürfen verhaftete Menschen in Kenia nur bis maximal 14 Tage in Untersuchungshaft genommen werden. „In der Praxis jedoch ist es durchaus üblich, dass Verhaftete bis zu zwei Jahren und mehr in der U-Haft verbringen müssen. Die Zellen sind winzig und meist überfüllt. Die Kinder rütteln an den Stäben, viele von ihnen sind schwer traumatisiert.“ Das Tragische daran ist, dass die meisten Frauen in den Gefängnissen aus Bagatellegründen wie beispielsweise Mundraub, dem Verkauf von Gemüse auf der Straße ohne Lizenz oder wegen Unfähigkeit zur Zahlung der Miete verhaftet wurden. Auch wenn sie nicht kriminell sind, werden sie wie Schwerverbrecher behandelt. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font face="Arial" size="2">„The Nest“ ist die einzige Organisation in Kenia, die sich um die „Gefängnismütter“ und ihre Kinder kümmert. „Wir erhalten Hilferufe aus allen Teilen des Landes. Es gibt noch so viele Frauen und Kinder in den Gefängnissen des Landes, um deren Rechte sich niemand kümmert. Gerne würden wir unser Betreuungsprogramm in den Gefängnissen weiter ausbauen.“ Dies ist nur eine der vielen Herausforderungen, mit denen Irene Baumgartner konfrontiert ist. „Die Schwierigkeit für uns ist, dass „The Nest“ bisher ausschließlich durch Einzelspender finanziert wird. Wir suchen dringend nach einer Organisation oder Stiftung, die unser Kinderhaus, das Half-Way Home und die Besuchsprogramme in den Gefängnissen dauerhaft unterstützt.“</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font face="Arial" size="2"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/die-kinder-von-the-nest.jpg" title="die-kinder-von-the-nest.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/die-kinder-von-the-nest.jpg','die-kinder-von-the-nest.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/irene-baumgartner-mit-der-kleinen-lisa.jpg" title="irene-baumgartner-mit-der-kleinen-lisa.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/irene-baumgartner-mit-der-kleinen-lisa.jpg','irene-baumgartner-mit-der-kleinen-lisa.jpg',event,300,75)"><img src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/irene-baumgartner-mit-der-kleinen-lisa.jpg" alt="irene-baumgartner-mit-der-kleinen-lisa.jpg" style="width: 362px; height: 229px" title="irene-baumgartner-mit-der-kleinen-lisa.jpg" align="left" height="229" width="362" /></a>Gerne würden wir „The Nest“ dabei helfen! Wie einzigartig und dringend notwendig ihre zutiefst unterstützungswürdige Arbeit ist, wird uns noch einmal klar, als wir gemeinsam mit Irene Baumgartner am Bettchen der kleinen Lisa im Kinderkrankenhaus von Nairobi stehen. Lisa ist mittlerweile acht Monate alt und hat die chirurgische Operation, bei der ihr kleiner Körper weitgehend wiederhergestellt wurde, gut überstanden. Als sie Irene Baumgartner sieht, strahlt sie. Ihr Lachen zeigt die innige Verbundenheit zu dem Menschen, der ihr Leben gerettet hat. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2"><font face="Arial"><strong>The Nest sucht:</strong></font></font></p>
<ul>
<li>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font face="Arial" size="2">Einen <strong>Schreiner </strong>auf ehrenamtlicher Basis zur Fertigung neuer Kindermöbel sowie für Reparaturzwecke. Gewünschter Zeitraum: ca. 6 Wochen</font></p>
</li>
<li>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font face="Arial" size="2">Einen <strong>Elektriker </strong>ebenfalls auf ehrenamtlicher Basis für dringend erforderliche Reparaturarbeiten.</font></p>
</li>
<li>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2"><font face="Arial">Die <strong>finanzielle Absicherung des Gehalts einer dritten Sozialarbeiterin </strong>für den Besuch und die Betreuung weiterer Frauen und Kinder in den Gefängnissen.</font></font></p>
</li>
</ul>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Weitere Informationen über die Organisation via Let’s help oder direkt unter:</font></span></u></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt"></span></u><strong><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">The Nest</font></span></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><span style="font-size: 8pt"></span></strong><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Adresse: P.O. Box 605-00621, Nairobi, Kenya</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt"></span><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Kontakt:<span> </span>Irene Baumgartner</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt"></span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">Telefon: +254 721 437893</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"></span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">e-Mail: </font><a href="mailto:thenesthome@yahoo.de"></a><font face="Arial"><a href="mailto:thenesthome@yahoo.de">thenesthome@yahoo.de</a></font></span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial"> </font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">Web:<span> </span></font><a href="http://www.thenesthome.com/"><font color="#800080" face="Arial">www.thenesthome.com</font></a><font face="Arial"> </font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"></span><strong><span style="font-size: 8pt"></span></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Förderverein Tunza Dada e.V.</font></span></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><span style="font-size: 8pt"></span></strong><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Adresse: Zuschlag 12, 26127 Oldenburg, Deutschland</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt"></span><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Kontakt:<span> </span>Angela Kunz</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt"></span><font face="Arial"><span style="font-size: 8pt">e-Mail: </span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><a href="mailto:angela.kunz@t-online.de"><span lang="DE">angela.kunz@t-online.de</span></a></span><font size="2"><strong><span lang="IT"> </span></strong></font></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font face="Arial"><font size="2"><strong><span lang="IT"></span></strong></font></font></p>
<p><font face="Arial"><font size="2"><strong><span lang="IT"></span></strong></font></font><span style="font-size: 8pt"></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Keinen Bock mehr aufs Leben auf der Straße</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Sep 2007 08:40:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinne &#38; Gereon</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kenia]]></category>

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		<description><![CDATA[Ex-Streetkid eröffnet Zufluchtstätte für Straßenkinder
Bericht aus Kisumu, Westkenia
&#160;
„Fünfzehn Jahre meines Lebens habe ich auf der Straße gelebt. Ich habe gestohlen, Menschen überfallen und ausgeraubt und habe sieben Jahre im Gefängnis verbracht.“ In erstaunlicher Offenheit erzählt der heute 26-jährige Dancan Omondi über seine Vergangenheit als Straßenkind.
&#160;
Vor Dancan sitzen 29 Kinder auf dem Boden. Sie alle hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/ex-streetkid.jpg" title="ex-streetkid.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/ex-streetkid.jpg','ex-streetkid.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/in-zwei-kleinen-raeumen-wohnen-die-29-ex-streetkids.jpg" title="in-zwei-kleinen-raeumen-wohnen-die-29-ex-streetkids.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/in-zwei-kleinen-raeumen-wohnen-die-29-ex-streetkids.jpg','in-zwei-kleinen-raeumen-wohnen-die-29-ex-streetkids.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kisumu-ex-streetboys.jpg" title="kisumu-ex-streetboys.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kisumu-ex-streetboys.jpg','kisumu-ex-streetboys.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/schwester-angelina-kuemmert-sich-um-die-ex-streetkids.jpg" title="schwester-angelina-kuemmert-sich-um-die-ex-streetkids.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/schwester-angelina-kuemmert-sich-um-die-ex-streetkids.jpg','schwester-angelina-kuemmert-sich-um-die-ex-streetkids.jpg',event,300,75)"></a>Ex-Streetkid eröffnet Zufluchtstätte für Straßenkinder</font></font></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><em><font size="2"><font face="Arial">Bericht aus Kisumu, Westkenia</font></font></em></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/ex-streetkid.jpg" title="ex-streetkid.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/ex-streetkid.jpg','ex-streetkid.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/in-zwei-kleinen-raeumen-wohnen-die-29-ex-streetkids.jpg" title="in-zwei-kleinen-raeumen-wohnen-die-29-ex-streetkids.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/in-zwei-kleinen-raeumen-wohnen-die-29-ex-streetkids.jpg','in-zwei-kleinen-raeumen-wohnen-die-29-ex-streetkids.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kisumu-ex-streetboys.jpg" title="kisumu-ex-streetboys.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kisumu-ex-streetboys.jpg','kisumu-ex-streetboys.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kisumu-ex-streetboys.jpg" title="kisumu-ex-streetboys.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kisumu-ex-streetboys.jpg','kisumu-ex-streetboys.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="422" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kisumu-ex-streetboys.jpg" alt="kisumu-ex-streetboys.jpg" height="281" style="width: 422px; height: 281px" title="kisumu-ex-streetboys.jpg" /></a>„Fünfzehn Jahre meines Lebens habe ich auf der Straße gelebt. Ich habe gestohlen, Menschen überfallen und ausgeraubt und habe sieben Jahre im <a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/ex-streetkid.jpg" title="ex-streetkid.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/ex-streetkid.jpg','ex-streetkid.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/in-zwei-kleinen-raeumen-wohnen-die-29-ex-streetkids.jpg" title="in-zwei-kleinen-raeumen-wohnen-die-29-ex-streetkids.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/in-zwei-kleinen-raeumen-wohnen-die-29-ex-streetkids.jpg','in-zwei-kleinen-raeumen-wohnen-die-29-ex-streetkids.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kisumu-ex-streetboys.jpg" title="kisumu-ex-streetboys.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kisumu-ex-streetboys.jpg','kisumu-ex-streetboys.jpg',event,300,75)"></a>Gefängnis verbracht.“ In erstaunlicher Offenheit erzählt der heute 26-jährige Dancan Omondi über seine Vergangenheit als Straßenkind.</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Vor Dancan sitzen 29 Kinder auf dem Boden. Sie alle hat er von der Straße geholt und lebt mit ihnen in zwei kleinen Räumen eines einfachen Steinhauses in „Nalenda-B“, einem Slumgebiet am Stadtrand von Kisumu. In den ernsten Gesichtern der Kinder kann man die Härte des Lebens, das sie geführt haben, erkennen. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Der 12-jährige Isaak lebte sieben Jahre auf der Straße, bevor er Dancan traf. Nachdem seine Eltern an AIDS gestorben waren, lebte er für kurze Zeit bei seinem Onkel. „Dieser nutzte mich nur aus. Ich musste all die Drecksarbeit erledigen und wurde oft geschlagen. Eines Tages bin ich einfach abgehauen und nie mehr zurückgekehrt.“ Für seine zwölf Jahre hat der kleine Isaak bereits viel Schreckliches erlebt. „Es war ein gefährliches Leben. Wir mussten uns oft von der Polizei verstecken und schliefen in den Kanalrohren. Zwei meiner Freunde sind bei heftigen Regenfällen darin ertrunken. Man hat sie nie mehr wiedergefunden.“ Weiter schildert er den täglichen Kampf ums Überleben. „Wir haben das gegessen, was die reichen Leute weggeschmissen haben. Manchmal haben wir mehrere Tage nichts zu essen bekommen. Wenn der Hunger zu groß wurde, haben wir gestohlen, was immer wir kriegen konnten.“ </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Es fällt schwer, Kinder wie Isaak für ihr Verhalten zu verurteilen. „Die Leute nennen uns Diebe. Doch wenn man über Tage nichts zu essen bekommen hat, dann wird jeder Mensch zum Dieb!“ Der 17-jährige Max stimmt ihm zu und ergänzt. „Das beste Mittel gegen den Schmerz des Hungers ist ‚Glue’.“ Das Inhalieren des Klebstoffs ist bei Straßenkindern sehr beliebt. Es ist die billigste und leicht erhältlichste Droge und wirkt sofort. Doch fatal sind die Folgen. Mit jedem Einatmen der Klebstoffdämpfe werden Lungenzellen zerstört. Der heftige Husten von Max verrät, dass auch seine Lunge bereits stark geschädigt ist. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/ex-streetkid.jpg" title="ex-streetkid.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/ex-streetkid.jpg','ex-streetkid.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/in-zwei-kleinen-raeumen-wohnen-die-29-ex-streetkids.jpg" title="in-zwei-kleinen-raeumen-wohnen-die-29-ex-streetkids.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/in-zwei-kleinen-raeumen-wohnen-die-29-ex-streetkids.jpg','in-zwei-kleinen-raeumen-wohnen-die-29-ex-streetkids.jpg',event,300,75)"><img align="right" width="375" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/in-zwei-kleinen-raeumen-wohnen-die-29-ex-streetkids.jpg" alt="in-zwei-kleinen-raeumen-wohnen-die-29-ex-streetkids.jpg" height="268" style="width: 375px; height: 268px" title="in-zwei-kleinen-raeumen-wohnen-die-29-ex-streetkids.jpg" /></a>Die Schilderungen von Isaak und Max stehen stellvertretend für die Schicksale all der 20 Jungen und neun Mädchen, die heute zusammen mit Dancan in den beiden winzigen Räumen leben. Es fehlt ihnen an allem. Die Kinder schlafen auf Strohmatten. Matratzen und Decken gibt es nicht. „Doch das wichtigste ist zunächst einmal, dass wir für alle Kinder genug zu essen haben“, so Dancan. Selbst dafür reicht das wenige Geld, das sie haben, nicht immer. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Mittlerweile ist aus der Initiative von Dancan eine kleine Kinderorganisation entstanden, die bei der Distriktregierung im November 2006 als „Kisumu Ex-Street Boys Youth Group“ registriert und als gemeinnützig anerkannt wurde. Bisher müssen sich die Kinder das Geld für ihr Essen weitestgehend selbst erarbeiten. „Wir haben einen kleinen Gospelchor gegründet“, erklärt Dancan, „mit dem wir jeden Sonntag in verschiedenen Kirchengemeinden auftreten und mit unseren Liedern um Lebensmittel oder kleine Spenden bitten.“ Zusätzlich verdienen die älteren Kinder in ihrer Freizeit ein wenig Geld durch Gartenarbeit. Dennoch reicht es hinten und vorne nicht, und so ist die noch junge Organisation auf der Suche nach regelmäßiger und zuverlässiger Unterstützung. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">„Unser Ziel ist es, zunächst einmal die wichtigsten Grundbedürfnisse der Kinder verlässlich abzusichern und dafür zu sorgen, dass alle Kinder zur Schule gehen können“, erklärt Dancan. „Wir brauchen dringend einen weiteren Raum, in dem die Mädchen separat untergebracht werden können, dazu Decken und wenn möglich Matratzen, so dass die Kinder nicht mehr auf dem Boden schlafen müssen. Darüber hinaus fehlt es an Kleidung, medizinischer Versorgung sowie an Geld für die Schulgebühren, Schulbücher und Uniformen.“ </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Trotz aller Schwierigkeiten sind die Kinder fest entschlossen, nicht wieder auf die Straße zurückzugehen. „Hier haben wir zumindest ein Dach über dem Kopf und werden nicht jede Nacht von der Polizei gejagt“, meldet sich Max erneut zu Wort. Zu wach sind ihre Erinnerungen an die Zeit auf der Straße. Die Kinder berichten von gewalttätigen Übergriffen älterer Straßenkinderbanden sowie von sexuellem Missbrauch durch Männer, die nachts gezielt nach ihnen gesucht haben. Sie lebten ständig in Angst und waren auf der Flucht. Einen sicheren Ort gab es nicht für sie. Dancan weiß, was sie durchgemacht haben. Er ist selbst einer von ihnen und die Kinder sind stolz auf ihn. Für die Kinder ist er nicht nur eine Mischung aus Chef und Vater, sondern auch ein Vorbild. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/ex-streetkid.jpg" title="ex-streetkid.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/ex-streetkid.jpg','ex-streetkid.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/in-zwei-kleinen-raeumen-wohnen-die-29-ex-streetkids.jpg" title="in-zwei-kleinen-raeumen-wohnen-die-29-ex-streetkids.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/in-zwei-kleinen-raeumen-wohnen-die-29-ex-streetkids.jpg','in-zwei-kleinen-raeumen-wohnen-die-29-ex-streetkids.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kisumu-ex-streetboys.jpg" title="kisumu-ex-streetboys.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/kisumu-ex-streetboys.jpg','kisumu-ex-streetboys.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/schwester-angelina-kuemmert-sich-um-die-ex-streetkids.jpg" title="schwester-angelina-kuemmert-sich-um-die-ex-streetkids.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/schwester-angelina-kuemmert-sich-um-die-ex-streetkids.jpg','schwester-angelina-kuemmert-sich-um-die-ex-streetkids.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="333" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/schwester-angelina-kuemmert-sich-um-die-ex-streetkids.jpg" alt="schwester-angelina-kuemmert-sich-um-die-ex-streetkids.jpg" height="212" style="width: 333px; height: 212px" title="schwester-angelina-kuemmert-sich-um-die-ex-streetkids.jpg" /></a>Bei der von Dancan Omondi gegründeten “Kisumu Ex-Street Boys Youth Group” handelt es sich um ein kleines und noch völlig unbekanntes Projekt, auf das wir durch Sister Angelina, eine kenianische Franziskanerschwester, aufmerksam wurden, die in den Slums von Kisumu arbeitet und die Ex-Straßenkindergruppe regelmäßig besucht. „Bisher war niemand bereit, den Kindern wirklich zu helfen. Ehemaligen Straßenkindern traut man offensichtlich nicht zu, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen“, erklärt Sister Angelina. „Doch die Kinder sind fest entschlossen und sehr diszipliniert. Ich bin davon überzeugt, dass sie es schaffen und werde alles dafür tun, ihnen zu helfen!“ </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Obwohl die Kinder und das Projekt dringend auf finanzielle Hilfe angewiesen sind und die Initiative Dancans zutiefst überzeugend ist, waren auch wir zunächst noch ein wenig vorsichtig. Dies schien Sister Angelina zu spüren und bot uns an, sämtliche Unterstützungsgelder für die Gruppe zu verwalten und die sachgemäße Verwendung sicherzustellen. Nachdem auch die zuverlässige Abwicklung der finanziellen Unterstützung gewährleistet ist, steht unser Entschluss zur Unterstützung von Dancan und der „Kisumu Ex-Street Boys Youth Group“ fest. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><span style="font-size: 12pt"><font face="Arial">Bitte helfen Sie mit!</font></span></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><span style="font-size: 12pt"></span></strong><font size="2"><font face="Arial"><em>Let&#8217;s help braucht Ihre Unterstützung<a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/ex-streetkid.jpg" title="ex-streetkid.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/ex-streetkid.jpg','ex-streetkid.jpg',event,300,75)"><img align="right" width="196" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/ex-streetkid.jpg" alt="ex-streetkid.jpg" height="240" style="width: 196px; height: 240px" title="ex-streetkid.jpg" /></a></em></font></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Bitte helfen Sie mit, dass 29 ehemalige Straßenkinder ein neues Leben beginnen können. Die Kinder brauchen dringend: </font></p>
<ul>
<li>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Matratzen und Decken </font></p>
</li>
<li>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Kleider und Schuhe</font></p>
</li>
<li>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Schuluniformen, Schulbücher, Hefte und Stifte </font></p>
</li>
<li>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">verschiedene Dinge des täglichen Bedarfs wie Seife, Zahnbürsten, Zahnpasta, etc.</font></p>
</li>
<li>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">eine ausreichende Kücheneinrichtung mit Töpfen und Pfannen sowie Tellern, Tassen und Besteck</font></p>
</li>
</ul>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Darüber hinaus benötigt die Organisation finanzielle Unterstützung für die täglichen Mahlzeiten sowie die monatliche Miete.</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2"><font face="Arial">Weitere Hinweise zum Projekt finden Sie unter der Rubrik „Projects for help“. Die Bankverbindung ist unter „Möglichkeiten der Hilfe“ aufgeführt. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!</font></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Weitere Informationen über die Organisation via Let’s help oder direkt unter:</font></span></u></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt"></span></u><strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"><font face="Arial">Kisumu Ex-Street Boys Youth Group</font></span></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"></span></strong><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Adresse: P.O. Box 879, Kisumu, Kenya</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt"></span><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Kontakt: Dancan Omondi</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt"></span><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Telefon: +254 72 3048957</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt"></span><span style="font-size: 8pt" lang="IT"><font face="Arial">e-Mail: </font><a href="mailto:kisumuextreetboys@yahoo.com"><font face="Arial">kisumuextreetboys@yahoo.com</font></a><font face="Arial"> </font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt" lang="IT"></span></p>
<p><span style="font-size: 8pt" lang="IT"></span><span lang="IT"></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dadaab – Zufluchtsstätte für 174.000 Menschen</title>
		<link>http://lets-help.org/travelblog/?p=91</link>
		<comments>http://lets-help.org/travelblog/?p=91#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Sep 2007 07:40:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinne &#38; Gereon</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kenia]]></category>

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		<description><![CDATA[Besuch des größten Flüchtlingslagers in Ostafrika
Bericht aus Dadaab, Kenia
&#160;
„Mit Macheten angegriffen. 
Flucht, barfuss durch die steinige Wüste. 
Mit Wurzeln und Insekten überleben. 
Dann die Rettung. Wasser. Schutz. 
Jetzt ist ein Zelt das Zuhause. 
Täglich eine handvoll Mais. 
Und unstillbare Hoffnung. 
Es braucht Mut, ein Flüchtling zu sein!“
&#160;

&#160;
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So lauten die Zeilen auf dem Poster des Internationalen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlinge-dadaab.jpg" title="fluchtlinge-dadaab.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlinge-dadaab.jpg','fluchtlinge-dadaab.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlingskind-dadaab.jpg" title="fluchtlingskind-dadaab.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlingskind-dadaab.jpg','fluchtlingskind-dadaab.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/basis-der-internatinalen-hilfsorganisationen.jpg" title="basis-der-internatinalen-hilfsorganisationen.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/basis-der-internatinalen-hilfsorganisationen.jpg','basis-der-internatinalen-hilfsorganisationen.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/krankenhaus-in-dadaab.jpg" title="krankenhaus-in-dadaab.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/krankenhaus-in-dadaab.jpg','krankenhaus-in-dadaab.jpg',event,300,75)"></a>Besuch des größten Flüchtlingslagers in Ostafrika</font></font></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><em><font size="2"><font face="Arial">Bericht aus Dadaab, Kenia</font></font></em></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlinge-dadaab.jpg" title="fluchtlinge-dadaab.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlinge-dadaab.jpg','fluchtlinge-dadaab.jpg',event,300,75)"></a><strong><em>„Mit Macheten angegriffen. </em></strong></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><strong><em>Flucht, barfuss durch die steinige Wüste. </em></strong></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><strong><em>Mit Wurzeln und Insekten überleben. </em></strong></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><em><font size="2" face="Arial">Dann die Rettung. Wasser. Schutz. </font></em></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><em><font size="2" face="Arial">Jetzt ist ein Zelt das Zuhause. </font></em></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><em><font size="2" face="Arial">Täglich eine handvoll Mais. </font></em></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><strong><em>Und unstillbare Hoffnung. </em></strong></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><strong><em>Es braucht Mut, ein Flüchtling zu sein!“</em></strong></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font face="Arial"><font size="2"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlinge-dadaab.jpg" title="fluchtlinge-dadaab.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlinge-dadaab.jpg','fluchtlinge-dadaab.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="424" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlinge-dadaab.jpg" alt="fluchtlinge-dadaab.jpg" height="264" style="width: 424px; height: 264px" title="fluchtlinge-dadaab.jpg" /></a></font></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
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<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font face="Arial"><font size="2">So lauten die Zeilen auf dem Poster des Internationalen Flüchtlingswerks der UN (UNHCR), mit dem auf die Not der weltweit über 40 Millionen Flüchtlinge aufmerksam gemacht werden soll. Fünf der sechs Länder, aus denen im Jahr 2005 die meisten Menschen geflohen sind, liegen in Afrika. Nach Schätzung des UNHCR sind auf dem afrikanischen Kontinent derzeit rund 5,2 Mio. Menschen auf der Flucht.</font><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size: 8pt"> </span></span><font size="2">Und ihre Zahl steigt weiter an. Menschen fliehen aufgrund von Hunger, religiöser und ethnischer Konflikte, Krieg, politischer Verfolgung, Zerstörung ihrer natürlichen Lebensgrundlagen und Umweltkatastrophen.</font></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><font size="2"><font face="Arial">Internationale Hilfe unabdingbar</font></font></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">In Kenia befindet sich das größte Flüchtlingslager Ostafrikas, und wir sind auf dem Weg dorthin. Nach Garissa, der letzten großen Stadt im Osten Kenias, geht es 130 km über unbefestigte Sandpiste durch brütend heiße, trockene und menschenleere Savannenlandschaft bis nach Dadaab. Unmittelbar in der Nähe des winzigen Dorfes im Grenzgebiet zu Somalia liegt das 1991 errichtete Flüchtlingslager Dadaab, in dem zurzeit 174.000 Menschen untergebracht sind. Die meisten Flüchtlinge stammen aus Somalia, andere aus Äthiopien, Eritrea, dem Sudan oder Kongo. Aufgrund des anhaltenden Bürgerkriegs in Somalia steigt die Anzahl der somalischen Flüchtlinge immer noch weiter an. „Allein im vergangenen Jahr sind 35.000 Somalier neu angekommen und in diesem Jahr trotz Schließung der Grenzen bereits weitere 10.000“, erklärt Alexis Nimbona, der Projektleiter der gtz in Dadaab. </font></p>
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<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlinge-dadaab.jpg" title="fluchtlinge-dadaab.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlinge-dadaab.jpg','fluchtlinge-dadaab.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlingskind-dadaab.jpg" title="fluchtlingskind-dadaab.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlingskind-dadaab.jpg','fluchtlingskind-dadaab.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/basis-der-internatinalen-hilfsorganisationen.jpg" title="basis-der-internatinalen-hilfsorganisationen.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/basis-der-internatinalen-hilfsorganisationen.jpg','basis-der-internatinalen-hilfsorganisationen.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="339" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/basis-der-internatinalen-hilfsorganisationen.jpg" alt="basis-der-internatinalen-hilfsorganisationen.jpg" height="214" style="width: 339px; height: 214px" title="basis-der-internatinalen-hilfsorganisationen.jpg" /></a>Dadaab ist die Basis aller internationalen Organisationen, die im Auftrag des UNHCR tätig sind. Zu den bekanntesten gehören Care International, Save the Children, World Food Program sowie die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (gtz). Durch Stacheldraht abgetrennt passieren wir die Sicherheitsschleuse des internationalen Camps und erreichen die Siedlung der gtz, wo wir für einige Tage zu Gast sind. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Die gtz betreibt in den Flüchtlingslagern drei Krankenhäuser, elf Gesundheitsstationen (Health Posts), spezielle Ernährungsprogramme für unterernährte Mütter und ihre Kinder und übernimmt die Versorgung aller Flüchtlinge mit Brennholz, das für die Zubereitung der täglichen Mahlzeiten benötigt wird. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Das Flüchtlingslager ist in Zonen und verschiedene Blocks unterteilt. Die Menschen sind je nach Aufenthaltsdauer in Zelten, Behelfsunterkünften aus Ästen, Plastikplanen und Stoffresten oder einfachen Lehmhütten untergebracht. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><font size="2"><font face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlinge-dadaab.jpg" title="fluchtlinge-dadaab.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlinge-dadaab.jpg','fluchtlinge-dadaab.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlingskind-dadaab.jpg" title="fluchtlingskind-dadaab.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlingskind-dadaab.jpg','fluchtlingskind-dadaab.jpg',event,300,75)"></a>Abhängigkeit und Perspektivenlosigkeit</font></font></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlinge-dadaab.jpg" title="fluchtlinge-dadaab.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlinge-dadaab.jpg','fluchtlinge-dadaab.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlingskind-dadaab.jpg" title="fluchtlingskind-dadaab.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlingskind-dadaab.jpg','fluchtlingskind-dadaab.jpg',event,300,75)"></a>Die Flüchtlinge werden kostenfrei mit allem Lebensnotwendigen versorgt. Für die Kinder hat das UNHCR Schulen gebaut. Viele von ihnen sind hier geboren und empfinden die dorfähnlichen Siedlungen als ihr Zuhause. So notwendig und selbstverständlich die kostenfreie Bereitstellung aller lebensnotwendigen Dinge ist, so offensichtlich sind auch die hieraus resultierenden Schwierigkeiten. <a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlinge-dadaab.jpg" title="fluchtlinge-dadaab.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlinge-dadaab.jpg','fluchtlinge-dadaab.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlingskind-dadaab.jpg" title="fluchtlingskind-dadaab.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlingskind-dadaab.jpg','fluchtlingskind-dadaab.jpg',event,300,75)"><img align="right" width="428" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlingskind-dadaab.jpg" alt="fluchtlingskind-dadaab.jpg" height="294" style="width: 428px; height: 294px" title="fluchtlingskind-dadaab.jpg" /></a>Da die meisten Menschen weder eine Beschäftigung noch ein Einkommen haben, ist ihr Alltag sehr stark von Passivität und Lethargie geprägt. Die Perspektivenlosigkeit lähmt und frustriert die Menschen. Dr. Flora, die leitende Ärztin im Flüchtlingslager spricht sogar von einem „Abhängigkeitssyndrom“, das sich über die Jahre entwickelt hat. Die Hilfe von außen wird als selbstverständlich angesehen, folglich ist die Wertschätzung dafür sehr gering. Auf die Frage, was die Flüchtlinge den ganzen Tag machen, antwortet eine Mitarbeiterin spontan: „Alles, was sie tun ist Mira (Pflanze mit ähnlicher Wirkung wie Haschisch) zu kauen und Kinder zu zeugen.“ Auch wenn diese Aussage sicherlich eine unzuverlässige Verallgemeinerung darstellt, so trifft sie doch für einen Großteil der Menschen im Flüchtlingslager zu. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Zusätzlich erschwert wird die Situation durch die sozialen Spannungen zwischen den einzelnen Nationalitäten, Völkern und Religionsgruppen. Diskriminierung und Intoleranz gegenüber Minderheiten rufen vielseitige Konflikte hervor. Darüber hinaus kommt es immer wieder zu gewalttätigen Übergriffen zwischen rivalisierenden Clans innerhalb der überwiegend somalischen Lagerbewohner. So kam es in früheren Jahren bei der Suche nach Brennholz immer wieder zu Vergewaltigungen von Mädchen und jungen Frauen anderer Clans. Aus Schamgefühl und Angst vor Stigmatisierung wurde mit über hundert Fällen pro Jahr nur ein Bruchteil der Vergewaltigungen gemeldet. Um die Frauen und Kinder dieser Gefahr nicht weiter auszusetzen, versorgt die gtz die Lagerbewohner mit Brennholz. Das Programm ist sehr erfolgreich. Die Zahl der Vergewaltigungen hat in den letzten Jahren rapide abgenommen. In 2006 und 2007 wurde kein solcher Fall mehr gemeldet. </font></p>
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<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Eine weitere große Schwierigkeit für die internationalen Unterstützerorganisationen sind die Konflikte zwischen den Flüchtlingen und der lokalen Bevölkerung im Umfeld des Lagers, die zumeist um Brennholz und Anbauflächen für Gemüse entstehen. Durch Einbindung der lokalen Bevölkerung in logistische und bautechnische Maßnahmen werden ganz bewusst Arbeitsplätze geschaffen, um das Konfliktpotential zu reduzieren. </font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2"><font face="Arial">Um der durch die Wohnflächennutzung der Flüchtlinge und Brennholzsuche bedingten Abforstung entgegenzuwirken, betreibt die gtz Baumschulen, mit Hilfe derer bereits über 2,8 Millionen Bäume neu angepflanzt wurden.</font></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial"><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlinge-dadaab.jpg" title="fluchtlinge-dadaab.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlinge-dadaab.jpg','fluchtlinge-dadaab.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlingskind-dadaab.jpg" title="fluchtlingskind-dadaab.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/fluchtlingskind-dadaab.jpg','fluchtlingskind-dadaab.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/basis-der-internatinalen-hilfsorganisationen.jpg" title="basis-der-internatinalen-hilfsorganisationen.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/basis-der-internatinalen-hilfsorganisationen.jpg','basis-der-internatinalen-hilfsorganisationen.jpg',event,300,75)"></a><a href="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/krankenhaus-in-dadaab.jpg" title="krankenhaus-in-dadaab.jpg" onclick="return enlarge('http://lets-help.org/travelblog/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/krankenhaus-in-dadaab.jpg','krankenhaus-in-dadaab.jpg',event,300,75)"><img align="left" width="341" src="http://lets-help.org/travelblog/wp-content/uploads/krankenhaus-in-dadaab.jpg" alt="krankenhaus-in-dadaab.jpg" height="228" style="width: 341px; height: 228px" title="krankenhaus-in-dadaab.jpg" /></a>Die Herausforderungen an die Mitarbeiter der Hilfsorganisationen sind gewaltig. Die Schicksale, mit denen sie Tag für Tag konfrontiert werden, sind heftig. Sie spüren die Abhängigkeit der Flüchtlinge, die von Jahr zu Jahr weiter zuzunehmen scheint. Sie arbeiten bei zum Teil weit über 40°C und leben fernab von ihren Familien, die sie nur alle zwei Monate sehen. Zermürbend ist für viele, dass sie mitunter das Gefühl haben, gegen Windmühlen zu kämpfen. So schildert Dr. Flora beispielsweise ihren jahrelangen Kampf gegen die Genitalverstümmelung: „Trotz gesetzlichen Verbots und massiver Aufklärungskampagnen habe ich in all den Jahren hier bis heute noch keine Frau untersucht, die nicht beschnitten war.“ Angst macht der Ärztin zudem die stark steigende Infektionsrate mit HIV/AIDS. „Auch wenn es keine offiziellen Daten gibt, so können wir doch anhand unserer Patientenstatistik feststellen, dass die Infektionsraten deutlich zunehmen.“ Besonders ver-stärkt wird die Gefahr der Infektion durch die weitverbreitete Polygamie sowie die Tatsache, dass viele Männer bis zu vier Frauen gleichzeitig „besitzen“ dürfen und sich jederzeit durch eine einfache Erklärung wieder von ihnen scheiden lassen können. „HIV/AIDS ist eine lautlose Zeitbombe, die bald explodieren wird“, so Dr. Flora. </font></p>
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<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font size="2" face="Arial">Mit gemischten Gefühlen treten wir nach drei Tagen die Rückreise nach Nairobi an. So sehr beeindruckt wir auch von dem Engagement der Mitarbeiter vor Ort sind, so ratlos stimmt uns die Frage nach der Zukunft der Flüchtlinge. Während sie das Lagergebiet nicht verlassen dürfen, wird für uns der Schlagbaum am äußeren Kontrollposten des Lagers mit der größten Selbstverständlichkeit geöffnet&#8230;</font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Weitere Informationen über das Flüchtlingslager Dadaab via Let’s help oder direkt unter:</font></span></u></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><u><span style="font-size: 8pt"></span></u><strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"><font face="Arial">German Development Cooperation (gtz)</font></span></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"></span></strong><strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"><font face="Arial">UNHCR-BMZ Partnership Program</font></span></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"></span></strong><span style="font-size: 8pt" lang="EN-GB"><font face="Arial">Adresse: P.O. Box 1607 – 00606, Mc Cann House, </font></span><font face="Arial"><span style="font-size: 8pt">General Mathenge Gardens, Nairobi, Kenya</span></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font face="Arial"><span style="font-size: 8pt"></span></font><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Kontakt:<span> </span>Heide Gutsche</font></span><span style="font-size: 8pt"><font face="Arial">Telefon: +254 20 4182009</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><span style="font-size: 8pt"></span><font face="Arial"><span style="font-size: 8pt" lang="IT">e-Mail: </span><span style="font-size: 8pt"><a href="mailto:heide.gutsche@gtz.de "><span lang="IT">heide.gutsche@gtz.de<span>  </span></span></a></span></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font face="Arial"><span style="font-size: 8pt"></span></font></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="HTMLBody"><font face="Arial"><span style="font-size: 8pt"></span></font></p>
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